„Echo“ hat schon Ideen

Neues Jugendcafé in der Messestadt Ost geplant

„Echo“ unterhält seit einigen Jahren im Quax, dem Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung, ein Programm für junge Menschen namens „Senf dazu!“ Es besteht aus einem Forum zum Mitreden und Mitentscheiden („Speakers‘ Corner“) und einer eigenen Kolumne zu Jugendthemen auf dem Online-Stadtteilmagazin „Unsere Messestadt“.

Im „Speakers‘ Corner“ werden Regelungen und Programmwünsche wie das Thema der nächsten „Open Night“ oder Anpassung der Öffnungszeiten fürs Jugendcafé ebenso besprochen wie Probleme im Stadtteil oder Wünsche und Ideen der Teilnehmer wie Unterstand und Streetballplatz im BUGA-Park. Hierzu werden immer wieder Gäste aus Politik und Verwaltung eingeladen, die mit den jungen Leuten über ihre Anliegen sprechen.

Auf „Unsere-Messestadt.de“ werden die Ergebnisse präsentiert, immer wieder zu aktuellen Themen kleine Artikel und Meinungsbilder der Jugendlichen oder Informationen des Teams transportiert und über Facebook weitervernetzt. Eine zusätzliche Instagramm-Oberfläche ist gerade in Arbeit.

Aus Anlass der aktuellen Bewerbungsausschreibung des Jugendamtes für eine neue Einrichtung im Osten der Messestadt fanden zwei Zukunftswerkstätten im Quax mit der Zielgruppe aus der Messestadt im Rahmen von „Speakers‘ Corner“ statt. Beim ersten Termin konnten die jungen Leute Ideen einbringen und beim zweiten Treffen wurde vorgestellt, was die Mitarbeiter daraus gemacht hatten und über die Feinabstimmung diskutiert.

Das Konzept, das nun von „Echo“ der Stadt München vorgelegt wurde, ist zum einen bestimmt von den Bewerbungsvorgaben der Stadt, zum anderen von konkreten Wünschen der künftigen Nutzer wie eine klarere Differenzierung der Öffnungszeiten nach der Altersstruktur, ein Angebot von Reise- und Ausflugsfahrten auch für ältere Nutzer, spezielle Mädchen- und Jungsangebote, mehr und flexiblere Öffnungszeiten, ein differenzierteres Gastro-Angebot, eigene Organisationsteams der Nutzer für verschiedene Bereiche, weniger Konkurrenzen verschiedener Altersgruppen zu den Lieblingsöffnungszeiten durch genaue Abstimmung mit dem Quax-Café, gute neue Mitarbeiter in enger Vernetzung mit den Leuten im Quax wegen Kontinuität und Stallgeruch sowie ein ausgefeilteres Volunteering- und Mitsprache-System. Dazu kamen bereits eine Unmenge von Detailvorschlägen für Ausstattung und Einrichtung des Cafés, die natürlich alle dokumentiert wurden. Es wurde außerdem klar geäußert, dass die neue Einrichtung kein Ersatz für den Unterstand ohne pädagogische Dauerpräsenz sei, um den die Kids seit Jahren mit Unterstützung des Quax-Teams kämpfen.

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