Die Messestadt wächst weiter

198 neue Wohnungen und eine Kinderkrippe

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Die neuen Wohnungen der Gewofag in der Messestadt Riem zwischen Edinburghplatz und Londonstraße.

Die Messestadt Riem wächst weiter: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag hat 198 neue Wohnungen und eine Kinderkrippe auf zwei Baufeldern in Münchens jüngstem Viertel fertigstellt.

Die Wohnungen zwischen Edinburghplatz und Londonstraße sind bereits bezogen, die Krippe hat ihren Betrieb zum 11. September aufgenommen. Im Frühjahr 2015 hatte die Gewofag mit dem Bau auf den beiden Baufeldern im vierten Bauabschnitt der Messestadt begonnen. Insgesamt hat die Gewofag rund 45 Millionen Euro in die Gebäude investiert. „Ich freue mich, dass wir weitere 200 Wohnungen für München bereitstellen können. Die Gewofag ist hier in der Messestadt mit einem Mieterzentrum präsent und betreut bereits die Mieter der anderen 1200 Gewofag-Wohnungen. Wir heißen die neuen Bewohner herzlich willkommen und wünschen ihnen ein gutes Ein- und Zusammenleben“, so Gewofag-Geschäftsführer Dr. Klaus-Michael Dengler.

Die Wohnungen sind nach dem kommunalen Wohnungsbauprogramm der Landeshauptstadt München gefördert und verteilen sich auf elf Punkthäuser mit drei bis fünf Geschossen. Sie gruppieren sich um zwei begrünte Innenhöfe mit Spielmöglichkeiten für Kinder. Vergeben wurden die Wohnungen über das Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München. Die Gewofag hat die Wohnungen nach einem Entwurf der Architektengemeinschaft Grassinger Emrich und de la Ossa, München, mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten gebaut.

Die notwendige soziale Infrastruktur in der Anlage schuf die kommunale Wohnungsbaugesellschaft mit dem Bau einer dreigruppigen Kinderkrippe am Edinburghplatz 18. Ein Gemeinschaftsraum bietet den Bewohnern die Möglichkeit zu gemeinsamen Feiern und Veranstaltungen. Zwei Tiefgaragen bieten insgesamt 118 Stellplätze.

Direkt an der U-Bahn-Station Messestadt Ost plant die Gewofag eine weitere Wohnanlage mit 218 neuen Wohnungen, unter anderem für Auszubildende und Studenten. Zusätzlich baut die Wohnungsbaugesellschaft dort ein Gesundheitszentrum, eine Stadtteilbibliothek, ein Bildungslokal, einen Streetwork-Standort und ein Jugendcafé. Die zugehörige Tiefgarage wird laut Gewofag 139 Stellplätze bieten.

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