Neuer Beirat in Haar für Gleichstellung, Integration und Teilhabe

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„Wenn man Jugendliche fragt, kommen viele Ideen“

Neue Vorsitzende des Kreisjugendrings München Stadt

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Die 30-jährige Judith Greil (kl. Bild) ist die neue Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR) München Stadt. Im HALLO-Interview spricht sie über die Aufgaben, die der KRJ für Jugendliche übernimmt.

HALLO: Frau Greil, seit zwei Monaten sind Sie an der Spitze des Vorstands des Kreisjugendring München Stadt (KJR). Was sind Ihre wichtigsten Themen? 

Greil: Wir vertreten junge Menschen bis zum Alter von 27 Jahren. Aktuell ist das Thema Wohnen in München ein besonderer Schwerpunkt. Das ist in München nicht leicht. Wir haben schon eine Wohnberatung im Jugendinformationszentrum, an die sich junge Menschen wenden können. Es wurde gerade ein Azubi-Wohnheim eröffnet, in dem auch wir Wohnungen für unsere Auszubildenden bereitstellen. Ansonsten sind wir gerade dabei, zu sondieren, wie wir in diesem Feld aktiver werden können. Unser Interesse ist auch zu schauen, wie junge Menschen überhaupt wohnen wollen.

Was gibt es noch für Themen? 

Uns geht es auch darum, dass es in der Stadt Freiräume gibt, die für Jugendliche gestaltbar und nicht-kommerziell nutzbar sind. Wenn Spielplätze geplant werden, setzen wir uns dafür ein, dass Kinder an der Gestaltung beteiligt werden. Oder dass es Beleuchtung an Sportanlagen gibt, damit sie auch abends nutzbar sind.

Das heißt der KJR organisiert viel mehr als die Jugendfreizeit-Angebote, die viele kennen. 

Judith Greil ist die neue Vorsitzende des Kreisjugendrings.

Genau! Wir haben zwei Säulen. Einmal sind wir Träger von Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Freizeit- einrichtungen und Kindertagesstätten, Schulsozialarbeit und zahlreichen Projekten. Auf der anderen Seite sind wir aber auch eine Arbeitsgemeinschaft von rund 70 Münchner Jugendverbänden — wie Sportgruppen und Pfadfindern. Ich selbst bin Mitglied der Gewerkschaftsjugend. Dadurch haben wir auch ein politisches Mandat. Wir haben Sitze im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt München. Gerade sind wir dabei, jugendpolitische Forderungen zur Kommunalwahl nächstes Jahr zu entwickeln.

Wie läuft das ab? 

Wir sammeln die wichtigsten Anliegen von Jugendlichen zu Themen wie Wohnen, Freiräume, Migration oder Mobilität und stellen dazu konkrete politische Forderungen. Zu jedem Schwerpunktthema gibt es Arbeitsgruppen, dazu laden wir ganz offen Jugendliche ein. Die Forderungen bündeln wir vor der Kommunalwahl in einer Broschüre, die im Herbst erscheint.

Wie ist die Resonanz von den Jugendlichen?

Es ist nicht schwierig, Jugendliche zu ermutigen mitzureden. Es müssen nur die Rahmenbedingungen stimmen. Wenn man Jugendliche fragt, was sie wollen, kommen ganz viele kreative Ideen.

War Ihnen Engagement für die Jugend schon immer wichtig? 

Ja, als Vorstand sagen wir immer: Wir sind ein Sprachohr für die Interessen junger Menschen in München. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Interessen vorgeben. Junge Menschen sollen sagen, was sie sich wünschen – und wir vertreten das gegenüber der Stadtpolitik. 

Interview: Lydia Wünsch

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