Die „Xaverianer“ feiern

50 Jahre Kirche St. Franz Xaver Trudering

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Am 18. Juni 1967 weihte der damalige Erzbischof Julius Kardinal Döpfner die Truderinger Pfarrkirche St. Franz Xaver ein. Trotz ihrer sehr modernen Architektur schätzen die Gläubigen das Gotteshaus für seine ganz besondere Stimmung. Über 1200 Menschen wurden dort bislang getauft.

Die Pfarrei St. Franz Xaver in Trudering feiert das 50-jährige Bestehen ihrer Pfarrkirche mit einer Festwoche. Auf dem Programm stehen – neben besonderen Gottesdiensten – auch Führungen, ein Erzählcafé und ein Grillfest.

Am 18. Juni 1967 weihte Erzbischof Julius Kardinal Döpfner die neu gebaute Kirche St. Franz Xaver an der Truderinger Vogesenstraße. In einem feierlichen Gottesdienst salbte der Münchner Erzbischof den Altar, versenkte Reliquien in seiner Platte und entzündete darauf fünf kleine Feuer.

Seit fünf Jahrzehnten hören Menschen in ihrer Kirche die frohe Botschaft und feiern die heiligen Geheimnisse. Über 1200 Menschen, meist Kinder, aber auch einige Jugendliche und Erwachsene, empfingen in dieser Zeit die Taufe. Auch außerhalb der Gottesdienste kommen immer wieder Menschen mit ihren Anliegen in das Gotteshaus. Sie halten in Stille Zwiesprache mit ihrem Herrn, zünden ein Licht an oder schreiben ihre Sorgen und ihren Dank in das Buch der Gemeinde.

So entstand im Lauf der Zeit eine besondere Stimmung in dem Gotteshaus: „All die Gebete und Gottesdienste sind im Raum und geben ihm eine ganz besondere Ausstrahlung. Ich spüre das sehr deutlich“, erklärt eine treue Kirchgängerin ihre intensive Beziehung zu diesem Raum. Das Jubiläum dieses besonderen Gotteshauses soll daher gefeiert werden: Am Sonntag, 18. Juni, um 9 Uhr startet die Festwoche mit dem Festgottesdienst zu Pfarrfronleichnam. Gleichzeitig gibt es im Pfarrheim einen Wortgottesdienst für die Familien. Die Prozession und die abschließende Brotzeit runden den Auftakt ab.

Am Montag, 19. Juni, um 19 Uhr leitet der Kunsthistoriker Alexander Heisig vom Kunstreferat des erzbischöflichen Ordinariats eine Führung durch die Kirche mit dem Titel:„Den Kirchraum entdecken“. Dabei wird er sowohl den Baukörper mit seiner ungewöhnlichen Deckenkonstruktion erklären und die Ausstattung im inneren besprechen. Die Teilnehmer dürfen dazu gerne Fragen stellen!

Am Dienstag, 20. Juni, nach der Abendmesse um 19 Uhr widmet sich die ewige Anbetung den Sorgen unserer Tage, die mit der Komplet, dem kirchlichen Abendgebet, schließt. Am Mittwoch, 21. Juni, sind dann die Zeitzeugen gefragt! Nach dem Gottesdienst um 14 Uhr werden bei einem Erzählcafé die Zeit der Erbauung und die ersten Jahre wieder lebendig. Zeugen der Zeit damals erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Um 19 Uhr startet eine meditative Kirchenführung.

Am Donnerstag, 22. Juni, um 20 Uhr treffen sich Menschen, die in den Jahren der Erbauung oder auch danach in der Kirche und im Pfarrheim eine zweite Heimat gefunden haben. Die Pfarrverwaltung konnte einige alte „Xaverianer“ ausfindig machen. Das Treffen der Ehemaligen und jetzt Aktiven soll eine interessante Runde werden und für manchen ein Wiedersehen nach Jahren oder gar Jahrzehnten.

Ein ganz besonderes Ereignis steht am Freitag, 23. Juni, im Zentrum: 40 Jahre Orff-Gruppen! Martin Waldhauser hat dabei in all den Jahren Kindern bei deren ersten Schritten in die Welt der Musik geholfen und in dieser Zeit unzählige Gottesdienste musikalisch gestaltet. Klar, dass die Orff-Gruppen beim Gottesdienst um 19 Uhr mit von der Partie sind!

Am Samstag, 24. Juni, schließlich haben die Ministranten ihren jährlichen Tag, der um 18 Uhr mit einem Gottesdienst endet. Dabei werden die neuen Ministranten feierlich in die Gruppe der Messdiener aufgenommen. Anschließend gibt es ein Grillfest. Für Pfarrer Czeslaw Lukasz ist das Fest ein passender Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten, denn: „So geht am letzten Tag der Festwoche der Blick in die Zukunft. Der Stab des Glaubens wird weitergereicht!“

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