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Vor der Kreuzung wird's immer enger

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Die schmale Bahnstraße verbindet Gronsdorf mit der Wasserburger Landstraße. © Foto: hv

Die schmale Truderinger Bahnstraße muss viel Verkehr verkraften, der von Gronsdorf und Salmdorf zur Wasserburger Landstraße will. Damit an der dortigen Ampel weniger Staus auflaufen, wird das Halteverbot an der Ostseite nun bis zum Zaunkönigweg verlängert.

Kieslaster aus dem Quetschwerk Mühlhauser, das zwischen Grons- und Salmdorf liegt, Autos, die aus den Haarer Gemeindeteilen zur Wasserburger Landstraße wollen – all diesen Verkehr muss die schmale Truderinger Bahnstraße verkraften. Und es wird weiter gebaut in Gronsdorf, vielleicht sogar ein Campus. Laut Gutachten kann auch der zusätzliche Verkehr noch übers vorhandene Straßennetz abfließen, doch in der Bahnstraße wird es sicher noch enger. Schon jetzt stauen sich die Fahrzeuge vor der Kreuzung zur Wasserburger Landstraße, die Anlieger sind seit langem genervt. Weil auf normalem Weg oft kein Durchkommen ist, nutzen besonders ungeduldige Lenker sogar einfach einen Teil des Gehsteigs als Fahrbahn.

Echte Entspannung der Situation ist nicht in Sicht, denn von einer Wohnstraße in die nächste kann man den Verkehr nicht umleiten. So heißt es warten, bis endlich eine Trasse durchs Gewerbegebiet Rappenweg die Schneiderhof- und Schwablhofstraße verbindet.

Verhandlungen über den Grunderwerb für die Straße führt die Stadt seit langem, inzwischen sind die Erfolgsaussichten gestiegen. Vorerst allerdings soll auf der Ostseite der Bahnhofsstraße die Halteverbotszone, die bereits im Abflussbereich der Ampel Bahnstraße/Wasserburger Landstraße existiert, bis zum Zaunkönigweg ausgeweitet werden. Truderinger Bezirks- ausschuss und Kreisverwaltungsreferat erhoffen sich dadurch eine Verbesserung der Verkehrssituation. Gabriele Mühlthaler

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