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Feuerwehr muss seltene Albino-Natter einfangen

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Beim Sonnenbad in Trudering ertappt: eine albinistische Kettennatter (im Bild gehalten von einer Einsatzkraft der Berufsfeuerwehr München).
Beim Sonnenbad in Trudering ertappt: eine albinistische Kettennatter (im Bild gehalten von einer Einsatzkraft der Berufsfeuerwehr München).

Das sommerliche Wetter hat vergangene Woche auch eine kleine Kettennatter nutzen wollen. Das Tier entwischte aus ihrem Terrarium und gönnte sich im Garten eines Truderinger Einfamilienhauses ein Sonnenbad. Dessen Bewohner fanden dies aber gar nicht witzig.

Da staunten die Bewohner eines Truderinger Einfamilienhauses am vergangenen Montagnachmittag nicht schlecht: Eine rund ein Meter lange, sogenannte albinistische Kettennatter mit dem lateinischen Namen Lampropeltis getula hatte es sich in der Hecke des Anwesens bei optimalen Temperaturen gemütlich gemacht! Das Tier weist für normalerweise eine schwarze Grundfärbung mit weißen oder gelben Zeichnungen auf und ist ungefährlich. Die weiße Albino-Version der Truderinger Natter ließ sich von den Hausbesitzern einfangen. Bis die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache eintrafen, verstauten sie die Natter in einem leeren, luftdurchlässigen Kunststoffbehälter. Anschließend kam das Tier zur weiteren, artgerechten Versorgung in die Reptilienauffangstation in der Kaulbauchstraße.

Das ursprünglich im Süden Amerikas und Mexikos vorkommende Reptil muss laut Feuerwehr wohl seinem Besitzer entwischt oder ausgesetzt worden sein. Für gewöhnlich lebt die ungiftige Schlange in unseren Breitengraden im Terrarium und ernährt sich von kleinen Säugetieren, Vögeln oder Reptilien.

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