Genervt von „wilden Parkern“

Badegäste am Riemer See

Weil es keinen offiziellen Parkplatz für den Riemer See gibt, nutzen viele Besucher zur Zeit gerne die Zufahrten in Salmdorf und Gronsdorf. Normalerweise sind diese aber nicht für den Autoverkehr zugelassen.
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Weil es keinen offiziellen Parkplatz für den Riemer See gibt, nutzen viele Besucher zur Zeit gerne die Zufahrten in Salmdorf und Gronsdorf. Normalerweise sind diese aber nicht für den Autoverkehr zugelassen.

Immer mehr parkende Autos auf den Fußwegen am südöstlichen Rand des Riemer Parks machen Dirk Sturny und anderen Liebhabern der Grünfläche Sorge. Sturny hat nun den Truderinger Bezirksausschuss (BA) gebeten, sich des Themas anzunehmen.

„An immer mehr Stellen rund um den Riemer Park entstehen wilde Parkplätze. Waren es vor einiger Zeit nur einzelne Fahrzeuge, die an den Parkeingängen abgestellt waren, so ufert die Situation immer mehr aus“, klagt Dirk Sturny.

Früher habe es auf dem südöstlichen Zuweg von der Gronsdorfer Leonhard-Strell-Straße Pfosten gegeben, die verhinderten, dass man mit Autos einfahren konnte. Gleiches habe für den Fußgänger- und Radlerzuweg an der Schneiderhofstraße gegolten. Seit Sommer 2016 aber, so Sturny, fehlten diese Pfosten in Gronsdorf. „Seit letztem Jahr fahren hier bis zu 30 Fahrzeuge in den Park ein und stehen auf dem Fußweg. Von der Gefahr für Fußgänger abgesehen, beschädigen die Autoreifen den Untergrund und das Wurzelwek der Baum-Allee. Inzwischen hat sich hier eine Dauer-Parkmöglichkeit für Spaziergänger etabliert, die nie vorgesehen war“, klagt Dirk Sturny.

Die Lösung des Problems liegt für den engagierten Park-Benutzer daher auf der Hand: Das für den Park zuständige Gartenbauamt solle sich um die Wiedereinsetzung der Pfosten kümmern! Klar, für die Service-Fahrzeuge des Amtes sei es mühsam, beim Ein- und Ausfahren in den Park über die verschiedenen Eingänge diese Pfosten konsequent immer wieder ein- und auszusetzen. Das Personal würde daher „schlicht aus Bequemlichkeit gerne vergessen, diese ursprünglich vorhandenen technischen Mittel zu verwenden“, vermutet Sturny. Deshalb solle nun auch der Truderinger Bezirksausschuss sein Anliegen unterstützen und „die Wiederanbringung der Bodenverankerungen und das konsequente Einsetzen der Pfosten“ fordern. Zudem wünscht sich Sturny Halteverbotsschilder sowie Holzbegrenzungen oder große Steine, welche die Einfahrt verhindern.

Dass die eigenen Mitarbeiter die Pfosten aus Bequemlichkeit entfernt, bestreitet das Baureferat jedoch auf HALLO-Nachfrage. Die städtischen Gartenbauer würden die Zufahrten in Salm- und Gronsdorf nämlich gar nicht nutzen, erklärt erklärte Baureferats-Sprecherin Dagmar Rümenapf. Die Pfosten seien vielmehr „durch unbekannte Verursacher gewaltsam entfernt“ worden, so dass Reparaturen nötig seien. Dirk Sturny darf sich laut Rümenapf aber Hoffnungen auf eine baldige Verbesserung der Situation machen, denn: „Derzeit prüfen wir, wie die Pfosten neu angeordnet werden können!“

Gabriele Mühlthaler

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