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BA Trudering hat Fragen zum Schulcampus Riem

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Der neue Schulcampus mit Gebäuden und Sportanlagen in Riem.
Das Gymnasium im Schulcampus Riem ist nicht rechtzeitig fertig geworden. Nun sorgt sich der Bezirksausschuss auch um die Realschule. © MRG

Die Eröffnung der Realschule am Schulcampus in der Messestadt Riem im September 2023 muss sichergestellt werden. Dies hat jetzt der Bezirksausschuss Trudering gefordert und für den Notfall einen „Plan B“ verlangt.

Messestadt – Der Bezirksausschuss 15 bittet auf Antrag der SPD um Auskunft, ob die rechtzeitige Eröffnung der Realschule zum September 2023 sichergestellt ist. Und hat zudem noch einige Fragen. So möchte das Gremium von der Stadt wissen, ob die Klassen im Falle einer Verzögerung wie jüngst beim Gymnasium am bisherigen Standort an der Werner-von-Siemens-Realschule bleiben können. Zudem verlangt der BA Auskunft, ob mögliche alternative Standorte rechtzeitig geprüft beziehungsweise reserviert werden, sollte es zu weiteren Bauverzögerungen kommen. „Wie ist der ,Plan B‘ für Schule und gute Kommunikation gegenüber der Schulfamilie“, heißt es in dem Antrag.

Zur Begründung verweist Fraktionssprecherin Eva Blomberg auf die bisher eher unrühmliche Geschichte des Schulcampus. Der Campus mit Gymnasium, Realschule, mehreren Sporthallen, Schwimmhalle und Volkshochschule sollte ursprünglich im September diesen Jahres bezugsfertig sein. Erste Verzögerungen führten allerdings zum Plan einer Teilöffnung nur für das Gymnasium Riem im September 2022 und der Realschule im September 2023. Weitere Verzögerungen auf Grund von Corona und Lieferengpässen verhinderten allerdings vorerst den Einzug des Gymnasiums (HALLO berichtete). Ein alternativer Schulstandort musste in den Sommerferien sehr kurzfristig gefunden werden.

Aktuell seien Baumaßnahmen auf Grund der weiterhin anhaltenden unsicheren Liefer- und Gesundheitslage schwer planbar. „Sollte es zu weiteren Verzögerungen kommen und das Gebäude bis September 2023 nicht bezugsfertig für die Realschule sein, muss entweder sichergestellt sein, dass ein Verbleib am aktuellen Standort möglich ist oder rechtzeitig ein möglichst wohnortnah gelegener Alternativstandort geplant werden“, fordert der Bezirksausschuss. Das Aufstellen von Containern beispielsweise braucht fast ein Jahr Vorlauf. Wichtig sei zudem eine durchgehend ehrliche und transparente Kommunikation gegenüber den Eltern und Schülern aller betroffenen Schulen.

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