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Trudering: Große Geburtstagsparty

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„FamilienZentrum Trudering, der GenerationenTreff“ feiert 30-jähriges Bestehen

„Ich geh’ mit meiner Laterne“ hieß es 1978 zum ersten Mal im „FamilienZentrum Trudering“ beim St.-Martinsumzug. Wie ein Fixstern leuchtet dieses traditionelle Fest all die Jahre hindurch. Und heuer ist es Anlass, das 30-jährige Bestehen des „FamilienZentrums Trudering“ zu feiern: Am 11. November findet die große Geburtstagsparty der bewährten Einrichtung statt, mit einem bunten, kostenlosen Programm für Groß und Klein, Jung und Alt, am Dompfaffweg 10. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Christine Strobl beginnt die Feier mit einem Sektempfang um 10.30 Uhr. Parallel dazu wird eine Kinderbetreuung angeboten. Am Nachmittag geht das Programm ab 14 Uhr mit Kuchen und Kaffee weiter. Kinder ab einem Jahr können Kreatives gestalten. Um 14.30 Uhr tritt das „Erby-Theater“ auf mit einer saukomischen Clownerie für Kinder ab zwei Jahren. Ab 15 Uhr gibt es Spaß und Bewegung für die Kinder, die gerne rennen, klettern, schaukeln oder balancieren. Märchenerzählerin Um 15.30 Uhr kommt die Märchenerzählerin Katharina Fichter mit dem polnischen Musikmärchen „Josa und die Zauberfidel“. Sie zaubert mit einfachen Mitteln eine wunderschöne Atmosphäre für Kinder, die gerne zuhören. Um 16 Uhr wird der Kurzfilm „Gregors größte Erfindung“ gezeigt. Der Film erzählt witzig, skurril und liebevoll, wie ein Enkelsohn seiner Oma hilft. Zum „Kino“ wird dabei der Raum, in dem das neue „Cafe Dompfaff“ entsteht, das Treffpunkt für Kinder, Eltern und ältere Menschen und damit ein „GenerationenTreff“ wird. Das Fest endet um 17 Uhr mit dem St.-Martinsumzug, der vom Dompfaffweg über den Rotkehlchenweg zur Adlerwiese führt, wo ein großes Feuer lodern wird. Eingeladen zu diesem Fest sind die Bewohner des Stadtteils genauso wie die vielen Familien, die aktuell das „FamilienZentrum Trudering, der GenerationenTreff“ mit seinem vielfältigen Programm nutzen oder in den vergangenen drei Jahrzehnten genutzt haben. Ort der Begegnung Heute wie in der Vergangenheit schätzen Eltern mit ihren Kindern das „FamilienZentrum Trudering“ als Ort der Begegnung, der gegenseitigen Hilfe und Anregung. Denn besonders als Kleinfamilie in München, größtenteils ohne sonstige familiäre Unterstützung etwa durch die Großeltern, ist der Austausch mit anderen Familien sehr wichtig. Wie entlastend ist da, zu erfahren, dass alle mit Schlafmangel oder Unsicherheiten zu kämpfen haben. So ist es wieder möglich, allen Widrigkeiten zum Trotz gemeinsam zu lachen und das Leben mit Kindern zu genießen. Inzwischen wächst auch der Wunsch vieler Frauen, ohne große Pause Kind und Beruf zu vereinbaren. Eine Entwicklung, die auch im Famili- enZentrum Trudering angekommen ist: Seit 2007 gehen Kinder ab 9. Lebenswochen in die Kinderkrippe „Die kleinen Strolche“. Rasante Entwicklung In den vergangenen vier Jahren, seit dem Umzug von der Bahnstraße an den Dompfaffweg, hat das „Fami- lienZentrum Trudering, der GenerationenTreff“ eine rasante Entwicklung genommen: die Angebotspalette konnte aufgrund zusätzlicher Räume erweitert werden, besonders beliebt ist hier das Mutter-Kind-Turnen. Es wurde eine Sozialpädagogin für die Mitarbeit im Clearinghaus eingestellt und Ehrenamtliche für die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses gewonnen. Die langjährige Geschäftsführerin Martina Hansel-Wolfshörndl freut sich: „Die Idee, Alt und Jung miteinander zu vereinen, stammt übrigens schon aus der Zeit vor 30 Jahren, in der dem Gründer Georg Scheffer die Idee eines ,überdachten Marktplatzes’ vorschwebte. Nun ist sie, nach 30 Jahren, endgültig Realität geworden.“

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