Tieffliegender Baum

Das ging daneben. Im Jagdfeld musste ein „fehlgeleiteter“ Christbaum von Feuerwehrleuten mit Steckleitern aus 10 Metern Höhe geborgen werden. Foto: FFW Haar/oh

Mit über 900 eingesammelten Bäumen war auch heuer wieder die Christbaum-Sammelaktion der Feuerwehr Haar ein großer Erfolg. Ein Baum allerdings ging im wahrsten Sinne des Wortes „daneben“.

Was in der Fernsehwerbung problemlos und unfallfrei funktioniert, kann im realen Leben ganz schön daneben gehen. Das musste die Feuerwehr Haar bei ihrer diesjährigen Christbaumsammelaktion feststellen, als im Jagdfeld ein Bürger – ganz im Stile einer Fernsehwerbung – seinen Baum einfach von der Dachterrasse warf. Der ausgediente Weihnachtsbaum verfing sich durch den heftigen Wind im Geäst eines Baumes unterhalb der Wohnung und musste von der Feuerwehr mit Steckleitern aus ungefähr 10 Metern Höhe geborgen werden. Zumindest musste die Feuerwehr nicht gerufen werden, schließlich war sie schon vor Ort. Ansonsten war die Aktion mit über 900 eingesammelten Bäumen ein voller Erfolg – auch finanziell. Denn die Feuerwehrleute konnten für ihre Entsorgungsleistung heuer die Rekordsumme von mehr als 2000 Euro an Spenden entgegen nehmen. Das Geld wird in diesem Jahr für Spezialkurse an den Feuerwehrschulen und für die Jugendarbeit verwendet. Ein Bürger war von der Arbeit der Feuerwehr so begeistert, dass er spontan einen Aufnahmeantrag für eine Fördermitgliedschaft unterschrieben hat.

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