Neubau statt Proberaum?

Stadtteilpolitiker fordern Erweiterung der Grundschule an Rotbuchenstraße

Die Grundschule an der Rotbuchenstraße hat mit Raumnot zu kämpfen. Nun fordert Michael Sporrer vom BA einen Neubau.

Die Grundschule an der Rotbuchenstraße platzt aus allen Nähten. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Die Grundschule an der Rotbuchenstraße ist mit knapp 680 eine der größten in München, aber: „Sie platzt aus allen Nähten“, klagt Michael Sporrer, der für die SPD im Bezirksausschuss sitzt. Deswegen will er in einem Antrag in der nächsten Vollversammlung des Gremiums, am 21. Februar, fordern: „Die Stadt soll die Grundschule an der Rotbuchenstraße neu überplanen und durch einen Neubau auf dem jetzigen Grundstück ersetzen.“

Die Idee ist nicht neu: bereits im vergangenen Herbst hatten Stadtviertelpolitiker über einen Neu- oder Erweiterungsbau diskutiert sowie angefragt, ob die Schüler nicht in den Containern am Hollerbusch schräg gegenüber unterkommen können. Diese wurden im Juli vergangenen Jahres fertiggestellt, waren gedacht für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und stehen seither leer. „Nun sollen in den Containern geflohene Familien unterkommen“, berichtet Clemens Baumgärtner, Vorsitzender des Bezirksausschusses Untergiesing-Harlaching (CSU). In einem Punkt sind sich die Lokalpolitiker einig: „Es muss etwas geschehen“, sagt Baumgärtner.

Es fehlen Räume für Musik- und Werkunterricht, zählt Michael Sporrer in seinem Antrag auf. Außerdem seien die beiden Sporthallen zu klein und längst nicht mehr zeitgemäß.Doch während der Sozialdemokart einen Neubau auf dem bestehenden Gelände favorisiert, schwebt dem BA-Chef etwas anderes vor: „Das Grundstück an der Harthauser Straße ist staatlich und sollte genutzt werden, um eine Schule zu bauen.“

Eine zweite, kleinere Grundschule also auf dem Gelände des ehemaligen Proberaums des Gärtnerplatztheaters. Dass so etwas möglich werde, hält Sporrer wiederum für eher gering. In der Sitzung kommende Woche wird der Bezirksausschuss zu dem Thema eine Entscheidung treffen. „Vermutlich werden wir uns eher auf einen Grundsatz einigen“, sagt Baumgärtner. Um Details, auch zu den Containern, zu klären, hat das Gremium einen Vertreter des Sozialreferats in eine der nächsten Vollversammlungen geladen. hki

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