Skulpturen aus Vaterstetten derzeit in der Schweiz

Der Kreis am Haken

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Vorläufiger Abschied aus Vaterstetten: Die Skulptur „Kreis und negatives Dreieck“ wird mit dem Kran auf den Lkw gehievt.

Am Donnerstag vergangener Woche wurden zwei Exponate des Skulpturenpfads in Vaterstetten auf einen Lkw verladen und gingen auf eine Reise in die Schweiz.

Für die Arbeiten „Mittelpunkt“ und „Kreis und negatives Dreieck“ des Münchener Bildhauers Dr. Ingo Glass ging die Reise per Spezialtransport nach Altendorf/Schweiz an den Züricher See. Dort zeigt die Kunststiftung Robert S. Gessner in der „Galleria el Tesoro“ bis 21. Oktober die Ausstellung „G – Gessner, Gomringer, Glass“ anlässlich des 30. Todestags des Stifters. Die Ausstellung befasst sich mit konkreter Kunst. Gessner repräsentiert die Malerei, Glass die Bildhauerei, Eugen Gomringer die konkrete Poesie.

Der Skulpturenpfad in Vaterstetten kann übrigens im kommenden Jahr sein 15. Jubiläum feiern. Die Skulpturen entstanden zwischen 1979 bis heute und sind Leihgaben des Künstlers Dr. Ingo Glass. Der Bildhauer wurde 1941 in Temeschburg, dem heutigen rumänischen Timisoara, geboren und lebt und arbeitet seit 1979 in München. Durch sein UNESCO-Denkmal zum 100. Geburtstag von Tristan Tzara, dem Mitbegründer der legendären Dada-Bewegung, machte er international auf sich aufmerksam. 

Im Laufe seines künstlerischen Schaffens wurde Dr. Ingo Glass bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. 

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