Mitmachen bei der Ausstellung zur 50-Jahr-Feier Neuperlachs

Menschen, die das Viertel prägen

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Die Grundsteinlegung Neuperlach Nord am 11. Mai 1967 nahm der damalige Städtebauminister Lauritz Lauritzen vor; hinter ihm der damalige Staatsminister Dr. Alois Hundhammer.

Am 1. Mai 1967 wurde feierlich und mit viel Prominenz der Grundstein für die „Entlastungsstadt Neuperlach“ gelegt. Das 50-jährige Jubiläum soll in diesem Mai groß gefeiert werden. Mit dabei ist auch der Kunsttreff Quiddezentrum, der eine ganz besondere Ausstellung plant.

2017 finden große Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen von Neuperlach statt. Im Kunsttreff an der Quiddestraße 45 soll zeitgleich eine besondere Ausstellung, die sich auf die Menschen im Viertel konzentriert, stattfinden. „Die sehr aufwändige Ausstellung soll in der Kombination mit Audio-Elementen einen musealen Charakter bekommen und in dieser gehobenen Wertigkeit noch mehr Menschen in den Kunsttreff ziehen und eine Identifikation mit dieser temporären Kunsthalle fördern“, erklärt Ingrid Müller vom Organisationsteam des Kunsttreffs. Natürlich auch, weil es thematisch um die Menschen gehe, die dieses Viertel prägen.

Durch die Vorstellung individueller Persönlichkeiten und ihres persönlichen Neuperlachs soll ein Eindruck von der „Neuperlacher Lebensart“ entstehen und davon, wie viele interessante Individuen hier leben. Dazu werden 50 Neuperlacher in der Jubiläums-Ausstellung, die vom 10. Mai bis 4. Juni läuft, vorgestellt — und dies mit einer Fotomontage, einem Steckbrief und mit einer Geschichte.

Bei der Fotomontage werden von jedem, der vorgestellt wird, in einen Plakatrahmen (DIN A0) Fotos als Collage an Neuperlacher Plätzen, bei ihm zu Hause oder bei der Arbeit zu sehen sein. Eine Abbildung wird dabei die dominierende sein. Es soll dabei nur nicht die jeweilige Person zu sehen sein, sondern immer auch ihr „Lebensumfeld“. Im Steckbrief beantwortet jeder Teilnehmer die gleichen Fragen, etwa wie lange er schon in Neuperlach lebt oder arbeitet oder was ihn mit Neuperlach verbindet.

Bei der Geschichte ist jeder ganz frei. Er kann seine Lebensgeschichte erzählen oder eine Geschichte, die ihm in Neuperlach passiert ist, wie es früher war oder, oder, oder… „Diese Geschichte wird von Autor selbst vorgelesen und aufgenommen und ist dann neben seiner Foto-Vorstellung und dem Steckbrief als Hör- installation in der Ausstellung angebracht“, erläutert Müller. So kann jeder Ausstellungsbesucher auch die Originalstimme dieses Neuperlachers hören.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem alle Fotomontagen zu sehen und alle Geschichten zu lesen sind. „Außerdem sind einige Events während der Ausstellung geplant“, erklärt Ingrid Müller. Dazu gehören etwa Musik, Lesung, Live-Zeichnen mit Bewohnern aus Neuperlach oder thematischen Beiträge.

Weitere Informationen zum Jubiläumsprojekt im Kunsttreff gibt es unter www.kunsttreff-quiddezentrum.de/. Auskünfte zum Gesamtprojekt „50 Jahre Neuperlach“ und weitere Mitmachmöglichkeiten gibt es unter https://50jahreneuperlach.wordpress.com/. Dort soll ab April auch das gesamte Jubiläumsprogramm zur Verfügung stehen.

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