Die große Hallo Bayern Messe geht an den Start – Das erwartet Sie

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Offene Werkstatt der Zukunft

Eine offene Werkstatt der Zukunft soll das „FabLab“, das Fabrication Laboratory, sein. Foto: privat

„FabLab“ das steht für Fabrication Laboratory und ist die offene Werkstatt der Zukunft. In vielen Städten Deutschlands sprießen FabLabs gerade wie Pilze aus dem Boden. Warum? Ausgestattet mit computergesteuerten Maschinen wie 3D-Drucker, Lasercutter, CNC-Fräse oder 3D-Scanner kann jeder – ob Jung oder Alt – eigene Ideen umsetzen, kreativ sein, sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten inspirieren lassen.

Jeden Montag trifft sich die Fab­Lab-Community um Andreas Kahler seit September im Machwerk, einer Atelierwerkstatt am Rotkreuzplatz – eine Übergangslösung bis der eigene geeignete, kostengünstige Raum gefunden ist. Jeden zweiten Montag ist „Open FabLab“, da kann jeder einfach vorbeischauen und sich alles erklären lassen. Der Maschinenpark wurde in den letzten Monaten in nächtelanger Kleinarbeit aufgebaut … es fehlt nur noch der Lasercutter, der aus Sicherheitsgründen allerdings gekauft werden soll. Die Vernetzung von Technik, Kunst und Bildung im Kontext Generationen übergreifenden Lernens und Eigenarbeit steht im FabLab München e.V. stark im Vordergrund. In Zeiten von Fachkräftemangel in technischen Berufen will das FabLab München ein Ort sein, an dem auch Kinder und Jugendliche Technik auf eine neue Art begreifen lernen. Hier kooperiert das FabLab München gerne mit anderen Bildungseinrichtungen, um gemeinsam Konzepte zu entwickeln, die das Einbinden der FabLab-Idee auch in die Schulen trägt. Ein erstes Elektronik (Arduino)-Projekt ist in Kooperation mit dem Quax Echo im Rahmen der Ganztagsklasse an der Lehrer-Wirth-Hauptschule im Frühjahr geplant. Des Weiteren steht das FabLab München in Kontakt mit „Formel 1 in der Schule“ (einem multidisziplinären, internationalen Technologie-Wettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel 1 Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken) und unterstützen teilnehmende Schülerteams beim Anfertigen von Fahrzeugteilen. Derzeit hat der gemeinnützige Verein schon 25 Mitglieder. Die Zahl der Interessenten ist weit höher, doch bräuchte der Verein nun dringend eigene kostengünstige Räumlichkeiten, um einen geregelten Werkstattbetrieb mit Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und Schulklassenprogrammen durchführen zu können. Weitere Infos Wer sich für den Verein interessiert, kann sich am Samstag, 15. Januar, von 10 bis 14 Uhr im dm Markt an der Truderinger Straße 303 im Rahmen des von dm-drogerie markt und Deutsche Unesco-Kommission ausgelobten Wettbewerbs „Ideen Initiative Zukunft” informieren und den 3D-Drucker live erleben. Weitere Infos unter www.fabLab-muenchen.de oder info@fabLab-muenchen. de.

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