Neuer Opferstock

Seit Weihnachten gibt es in „Maria Königin“ einen neuen Opferstock, den ein Baldhamer Künstler auf vielfachen Wunsch der Gläubigen realisierte. Foto: privat

Seit Weihnachten gibt es in der Baldhamer Kirche „Maria Königin“ einen neuen Opferstock. Damit ist für die Gottesdienstbesucher ein langgehegter Wunsch endlich in Erfüllung gegangen. Denn schon seit vielen Jahren wurde immer wieder der Wunsch geäußert, einen Ort zu haben, an dem man eine Kerze für ein ganz persönliches Anliegen entzünden kann.

Diesen Wunsch wollten Pfarrgemeinderat und Pfarrverwaltung gerne erfüllen und so beauftragten sie den Baldhamer Künstler Steffen Schuster mit der Umsetzung – eben jenen Bildhauer und Grafiker, der bereits vor vielen Jahren zusammen mit seinem Vater Joachim (+ 1998) die Wandreliefs in der Emmaus-Kapelle von „Maria Königin“ gestaltet hatte. Als sei er schon immer Bestandteil der Kirche gewesen Schuster machte sich auch gleich an die Arbeit, doch mit seinem ersten Entwurf – „mit Glas und Spiegeln“, wie er erläuterte – war er nicht zufrieden: „Das passte einfach nicht.“ Im zweiten Anlauf entstand dann der Opferstock in seiner jetzigen Form. Er besteht aus feuerfesten Platten, wie sie auch im Ofenbau Verwendung finden, die einen ähnlichen Rauputz bekamen wie die Wände der Kirche. Im Ergebnis sieht das Werk aus, als sei es schon immer Bestandteil des Gotteshauses gewesen. In drei Metallwannen, die mit Sand gefüllt sind, können die Kirchgänger Kerzen stecken und sich gleich daneben, in unmittelbarer Nähe zur Muttergottes-Statue, auf einer Bank zum stillen Gebet niederlassen. Der Bedarf dafür ist offensichtlich da: Seit der Opferstock errichtet wurde, stecken jeden Tag gleich mehrere brennende Kerzen darin.

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