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Neu und aussagekräftig

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Wenig aussagekräftig findet der Bezirksausschuss Trudering-Riem die derzeitigen zwei Informationstafeln der städtischen Forstverwaltung im Truderinger Wald und Perlacher Wald. Sie sollen deshalb mit neuen Informationen überarbeitet werden. Außerdem sollen die Standorte deutlich erweitert und/oder ersetzet werden.

Neben der Information zum städtischen Grundstücksbesitz wünscht sich das Gremium auf Antrag der Grünen-Fraktion weitere Hinweise. Dazu gehört die wichtige Rolle eines stabilen und gemischten Waldes in Zeiten des Klimawandels ebenso wie die seit Jahrzehnten übliche Praxis einer nachhaltigen städtischen Forstwirtschaft. Außerdem soll über die wichtige Rolle des Waldes als nachhaltiger und CO2-speichernder lokaler Rohstoff und den Wald als biodiverser Lebensraum informiert werden. „Die Infotafeln sollten wichtige Basisinformationen enthalten, tiefergehende Informationen sollten digital über QR-Code bereitgestellt werden“, heißt es in dem BA-Antrag.

Die bei den städtischen Forstenbeschäftigte Waldpädagogin sollte bei der Gestaltung angemessen eingebunden werden, lautet eine weitere Forderung des Stadtteilparlaments, das sich bereits auf die Suche nach geeigneten Standorten für die Infotafeln gemacht hat. Dabei hat das Gremium eine Reihe von stark frequentierten Orten im Truderinger Wald im Fokus. Dazu gehört etwa der aktuelle Standort am Schramminger Weg kurz vor der Stadtgrenze. Geeignet seien aber auch der Ödenstockacher Weg/Turner Straße, Am Eulenhorst/Blesshuhnweg, Am Hochaker/Breites Geräumt, Friedrich-Creuzer-Straße/Friedenspromenade Alexisweg/Gerstäcker Straße und Fauststraße/Marien-Grotten-Weg.

Auch über die Finanzierung hat sich der BA 15 Gedanken gemacht. Er sei bereit, die Anschaffung entsprechender Infotafeln für die örtliche Bevölkerung finanziell aus dem eigenen Budget zu unterstützen.

„Die Liebe zur Natur und das Interesse zur Naherholung auf lokalen Erholungsflächen nimmt immer mehr zu, das Wissen über wichtige Zusammenhänge beim Ökosystem Wald und der Praxis einer nachhaltigen Forstwirschaft ist dagegen bei den meisten Bürgern häufig nur gering ausgeprägt“, erklärt Antragsteller Herbert Danner. Dies führe unter anderem dazu, dass sinnvolle und notwendige Pflegemaßnahmen – laut städtischer Forstverwaltung – im Ökosystem Wald von teils erheblichen Bürgerprotesten begleitet würden. „Diese Proteste wachsen sich insbesondere in stadtnahen Waldflächen zu einem ernsthaften Problem für die städtische Forstverwaltung aus. Es scheint daher sinnvoll, den oft aus Informationsmangel wachsenden Protesten mit präventiver Information zu begegnen, an möglichst vielen Punkten im Erholungswald“, so Danner.

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