Mitmach-Café

Kopfbau in der Messestadt: Sommernutzung des denkmalgeschützten Gebäudes

Mitte Juli wurde im Kopfbau geschrubbt, gefegt und geputzt, damit das Gebäude über den Sommer hinweg für Veranstaltungen genutzt werden kann.
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Mitte Juli wurde im Kopfbau geschrubbt, gefegt und geputzt, damit das Gebäude über den Sommer hinweg für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die Initiative „KopfbauT“ weckt von August bis Oktober das Kopfbau-Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf. Mit Ausstellungen, Installationen und Veranstaltungen wird das Gebäude, das zum ehemaligen Flughafen München-Riem gehörte, auch innen zu erkunden sein.

Messestadt – Die künftige Stadtteilbibliothek hat bereits eine Pop-up-Lese-Ecke eröffnet, um einen Vorgeschmack zu geben, was ab 2021 im Osten der Messestadt geboten wird. Die Lese-Ecke hat jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Mitte August bis Ende Oktober soll es Samstag und Sonntag jeweils von 15 bis 18 Uhr im Rahmen der Sommernutzung des Kopfbaus Kaffee und Kuchen auf der Terrasse geben. Bitte eine Maske mitbringen und auch daran denken, den Abstand zu anderen einzuhalten. Das Café soll Anlaufpunkt für alle sein, die das Gebäude innen kennenlernen wollen. Wer Lust hat, einen Nachmittag lang das Café zu betreiben oder einen Kuchen zu spenden, kann sich an die Organisatorinnen Antje und Andrea per E-Mail an bieber-bau@gmx.de oder an andrea.song@yahoo.de wenden. Am Samstag,

15. August, um 15 Uhr geht es mit dem Café am Kopfbau los. Die Initiative „KopfbauT“ rund um den Künstler Michael Lapper plant ein Programm, das sich rund um die Themen „Reisen“ und „Zuhause arbeiten und lernen“ entfaltet. Reisen geht ja nicht mehr so einfach oder auch gar nicht. 
Dazu gibt es ein Kinderbuchprojekt, das im Corona- Lockdown (HALLO berichtete) entstanden ist, und eine Ausstellung mit Reiseskizzen, Zeichnungen und Bildern jenseits des schnell geschossenen Urlaubsselfies. 


Bei „My little home office“ geht es ums Zuhause lernen und arbeiten, das die gewohnten Lebenswelten stark verändert hat.

Um das sich wandelnde Lernen und das Arbeiten von zu Hause aus besser zu dokumentieren, werden übrigens Bilder von Lern- und Arbeitsplätzen daheim gesucht. Egal, ob der Arbeitsplatz aufgeräumt ist oder nicht, Fotos und Skizzen können gerne per E-Mail an post@kopfbaut.de geschickt werden.

Jeden Mittwochabend heißt es von 19 bis 22 Uhr: „arthouse — Kopfbau at night“. Zuletzt schließt sich der Kreis wieder mit der Frage: 
Wohin geht die Reise mit dem Kopfbau und der Messestadt?

Der Kopfbau ist eine denkmalgeschützte Kassenhalle aus der Zeit des ehemaligen Flughafens. Für die Bundesgartenschau wurde das Gebäude umgebaut. Es bekam ein Glasdach und große Fenster. Anschließend verpachtete die Stadt München das Gebäude für exklusive Events. Seit 2014 steht der Kopfbau leer und dümpelt ungenutzt vor sich hin. Mangelnde Belüftung und Beheizung führten schließlich zu Schimmelbefall. Die Sommernutzung heuer ist möglich, da das Gebäude mittlerweile kontinuierlich gelüftet wird. Am Donnerstag, 20. August, tagt dann sogar der Bezirksausschuss Trudering-Riem im Kopfbau. „Zwar ist es nur der reduzierte Sommerausschuss des BA, aber eine schöne Gelegenheit und wir bieten parallel eine Führung und eine Ausstellung über die Geschichte des Flughafens an“, so Michael Lapper von der Initiative „KopfbauT“. Da es eine öffentliche Sitzung ist, kann man sich für die Teilnahme per E-Mail an post@kopfbaut.de anmelden. Weitere Informationen gibt es unter www.kopfbaut.de/programm/.


Mehr über den Münchner Osten gibt es in der Übersicht.

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