Mehr Bänke im Wald

Weil

der Perlacher/Truderinger Wald verschiedene Besitzer hat, ist der Wunsch der beiden Bezirksausschüsse aus Ramersdorf-Perlach und Trudering-Riem nach zusätzlichen und besseren Sitzgelegenheiten nicht ganz einfach zu erfüllen. Da müssen Zuständigkeiten und Sicherungspflichten ebenso beachtet werden wie der Landschaftsschutz. Das Gartenbaureferat will am Waldrand des Perlacher/Truderinger Walds entlang der Friedrich-Creutzer-Straße keine zusätzlichen Bänke aufstellen, weil das Gebiet unter Landschaftsschutz steht und deshalb nicht durch Wege erschlossen ist. Das städtische Forstamt unterhält im Bereich des in städtischem Eigentum befindlichen Waldstücks bereits sechs Sitzbänke, die im Laufe dieses Jahres erneuert werden sollen. Sie stehen immer an Wegen in direkter Nachbarschaft zu städtischen Waldflächen. So gibt es Bänke an zwei Stellen des Wasserschutzzauns Trudering, an der Grotte Fauststraße, an den Übersichtstafeln Schrammingerweg und Friedrich-Panzer-Weg, sowie beim Bauernwald am Friedrich-Panzer-Weg. Neue Standorte sind nicht vorgesehen, da die Stadt keine weiteren eigenen Waldflächen besitzt. Den Wunsch nach weiteren Bänken hat das städtische Forstamt jedoch an die privaten Waldbesitzer weitergeleitet, so die Kommunalreferentin Gabriele Friderich. Dazu gab’s auch gleich eine Bauanleitung für Bänke aus Holz. Fast zeitgleich hatten sowohl der Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach als auch der Bezirksausschuss Trudering-Riem um zusätzliche Sitzplätze im Perlacher/Truderinger Wald gebeten. Carmen Ick-Dietl

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