Licht für 700 Schulkinder

Ab 18.30 Uhr ist es stockdunkel in den Dörfern um Ilembula. Denn nur in der Kleinstadt, die im Südwesten Tansanias, etwa 800 Kilometer von der Hauptstadt Daressalam entfernt auf 1400 Metern Höhe liegt, gibt es Strom. Dank der Hilfe der Dornacher Firma Gerlicher könnte zumindest teilweise die Nacht erhellt werden.

In einem der Ortsteile außerhalb von Ilembula steht eine weiterführende Schule, die von rund 700 Schülern besucht wird. Wegen der großen Entfernungen in Tansania werden weiterführende Schulen im Boardingsystem betrieben. Für die beiden neu errichteten, sehr einfach ausgestatteten Schüler-Wohnhäuser sowie für die benachbarte Schlosserei-Berufsschule werden dringend Solarlampen benötigt, die in der staatlichen Minimalfinanzierung von Infrastrukturprojekten nicht vorgesehen sind. Die Gehrlicher Solar AG spendet für das Projekt „Solarlicht in die Secondary School von Ilembula“, einer Initiative der evangelischen Jesuskirche in Haar, Solarlampen im Wert von 5000 Euro. „Gerade in Regionen, in denen zentrale Stromversorgung aus ökonomischen oder technischen Gründen nicht möglich ist, kann durch Solarenergie eine unabhängige Stromversorgung aufgebaut werden“, sagt Barbara Gehrlicher über die Hintergründe des Engagements für Tansania. Zustande gekommen ist der Kontakt über die Gemeinde der Jesuskirche in Haar, die seit zwanzig Jahren eine Partnerschaft zur lutherischen Gemeinde in Ilembula hat. „Stromversorgung ist nicht selbstverständlich bei uns in Tansania. Aber Licht ist eine wichtige Voraussetzung um lernen zu können. Unseren Schülern der weiterführenden Schule und der Berufsschule bedeutet die Spende für rund sechzig Solarlampen daher unendlich viel“, sagen Veronica Mbilinyi, Pfarrerin und Lehrerin und Jacob Makusudi, Evangelist, übereinstimmend. Die beiden kommen aus Ilembula und sind derzeit für vier Wochen zu Besuch in der Gemeinde der Jesuskirche in Haar. Der Aufenthalt wird begleitet von den Gemeindemitgliedern Gerlinde und Klaus Rückert sowie Helga und Jochen Döring.

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