Kinder und Jugendliche aus der Messestadt spielen Klavier

88 Tasten und kleine begabte Hände

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Auch dieses Jahr treten wieder Kinder und Jugendliche, die in der Messestadt Klavierunterricht haben, im Rahmen von „88 Tasten suchen begabte Hände“ auf.

Vor etwa vier Jahren hat Musikpädagoge Hubert Arzberger zusammen mit der Mama seines Schülers das Projekt ins Leben gerufen, damit alle Kinder, die in der Messestadt Klavierunterricht haben zeigen können, was sie im vergangenen Jahr gelernt haben.

Das Programm steht schon fest. Die Zuhörer erwartet eine bunte Mischung: Von Chopin über Brahms bis hin zu Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ und „Die fabelhafte Welt der Amelie“. Die jungen Pianisten freuen sich darauf, ihr Können zu zeigen. „Sie sind so gut vorbereitet, dass sie ihren Auftritt auch genießen können“, sagt Arzberger. Das sei ganz wichtig, wenn man den Zuhörern seine Musik schmackhaft machen wolle.

Ein Vorspiel sei eine schöne Motivation und gleichzeitig ein Erfolgserlebnis. „Das überträgt sich oft auf die Schulleistungen: Sobald man ein Erfolgserlebnis beim Instrument hat, ist man auch in der Schule motivierter“, weiß Arzberger von seinen eigenen Kindern. 

Die beste Motivation sei aber mit anderen zusammen musizieren zu können. „Bei den Kleinen ab vier Jahren steht die Freude an der Musik im Vordergrund. Je älter sie werden, umso mehr geht es um die Technik und darum etwas nachspielen zu können.“ Dabei muss es sich gar nicht zwingend Klassik sein. „Ein Schüler von mir studiert klassisches Klavier und hat nebenbei eine Heavy Metal Band!“ Das eine würde das andere nicht ausschließen, findet der Musiker: „Hauptsache, es macht Spaß!“


„88 tasten suchen begabte Hände“ – das Konzert findet am Montag 23. Juli, um 17 Uhr, im Kulturzentrum Messestadt an der Erika-Cremer-Straße 8 statt. Eintritt ist frei.

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