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„Alles andere als selbstverständlich“

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Die Grasbrunner Feuerwehr hat ein Jahr mit relativ wenigen Einsätzen, aber freudigen Ereignissen hinter sich. Von der Kreisbranddirektion gab es Lob für die Einsatzbereitschaft der Grasbrunner Kameraden.

Als Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit und damit er als Bürgermeister am Einsatzort immer erkannt wird, hat Rathauschef Klaus Korneder jüngst von der Grasbrunner Feuerwehr eine rote Einsatzjacke geschenkt bekommen. „Wir hoffen allerdings, dass er diese nur sehr selten tragen muss, weil wir uns alle keine Einsätze wünschen“, betonte Kommandant Hannes Bußjäger während der jüngsten Jahreshauptversammlung. 2016 waren es 73 Einsätze, im Vorjahr – dem einsatzreichsten in der Geschichte der Grasbrunner Feuerwehr – 166!

Heuer gab es bei der Jahreshauptversammlung viel Lob zu verteilen. Kreisbrandrat Josef Vielhuber und Kreisbrandmeister Markus Hardi betonten die Zuverlässigkeit der Feuerwehr Grasbrunn und die hohe Tagesalarmsicherheit. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass so viele Einsatzkräfte tagsüber verfügbar sind wie in Grasbrunn“, so Hardi. 105 aktive Feuerwehrfrauen und -männer zählt die Truppe aktuell, neun mehr als noch im Jahr 2015. Insgesamt waren die Aktiven 1441,7 Stunden im Einsatz, dazu kommen laut Bußjäger 4490,7 Übungsstunden, 720 Gerätewartstunden und 2600 Verwaltungsstunden. „Müsste man die Arbeit der Feuerwehr bezahlen, käme man auf mindestens 93.000 Euro an Kosten“, rechnete der Kommandant vor. Die größten Einsätze des vergangenen Jahres waren der Brand eines Wohnhauses in Baldham sowie der Großbrand bei der Firma Gore in Putzbrunn, aber auch ein schwerer Unfall auf der Staatsstraße 2079, bei dem eine Frau aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste und die Grasbrunner Feuerwehr die Kollegen in Harthausen unterstützte. Zu den freudigen Ereignissen des abgelaufenen Jahres zählte zudem das neue Hochwasserfahrzeug des Freistaats Bayern: Wie berichtet, war die Feuerwehr Grasbrunn unter allen Feuerwehren des Landkreises für die Stationierung dieses besonderen Lkw ausgewählt worden.

Klar, dass angesichts der guten Arbeit der Grasbrunner Feuerwehr auch einige Kameraden befördert wurden: Sarah Sachse zur Oberfeuerwehrfrau sowie Michael Hauser, Gerald Jung, Benedikt Kain, Andreas Pürstinger, Jan Sautter, Michael Steffelbauer, Martin Stockbauer und Philipp Zweck zum Oberfeuerwehrmann. Dominik Weiller ist seit 2016 Hauptfeuerwehrmann.

Darüber hinaus gab es im Rahmen der Versammlung auch Ehrungen: für zehnjährigen Dienst in der Grasbrunner Feuerwehr wurden Johann Georg Aichinger, Martin Foraita, Joachim Künzel und Maximilian Wagner ausgezeichnet; seit 20 Jahren dabei ist Michael Schmidt; Münchens stellvertretender Landrat Otto Bußjäger gehört seit 30 Jahren zur Grasbrunner Wehr. Mit der Feuerwehrmedaille der Gemeinde Grasbrunn in Bronze für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Thomas Unterbichler, Alexander Schöffel und Thomas Schmidt geehrt, für 25 Jahre Christian Kitzberger und für 45 Jahre Heinrich Lechler.

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