20 Jahre Original Truderinger Böllerschützen

Eine kleine Gruppe von Brauchtumsbegeisterten war es, die vor 20 Jahren den Original Truderinger Böllerschützenverein gegründet hat. Ein Verein, mit dem man sich sehen lassen kann, hat sich daraus entwickelt.

Wie man das von echten Truderinger Bürgern gewohnt ist, werden Feste gefeiert, wie sie fallen. Gerade deshalb war es nicht nur Freude, sondern auch Pflicht, das 20-jährige Bestehen zu feiern. Zwei Jahre wurde vorbereitet und getagt. Ein Jubiläumsfest, das seinesgleichen sucht, ist das Ergebnis. Nach der Truderinger Festwoche blieb das Festzelt für die Geburtstagsfeier noch eine Woche stehen. Am Freitag eröffnete der 1. Vorsitzende Thomas Weiss mit der Showband Münchner Zwietracht das Jubiläumswochenende. Die Oktoberfestband heizte den Besuchern so ein, dass nach kürzester Zeit die Zeltbeheizung abgestellt werden konnte. Ein gut gefülltes Zelt feierte bis fast Mitternacht. Festabend Die vielen Gäste aus nah und fern trafen sich am Samstag, um den Festabend vorzubereiten. Thomas Weiss sagte schon im Vorfeld: „Wer wird denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Getreu diesem Ausspruch konnten sie den Truderinger Moderator Franz Luksch für die Moderation des Festabends gewinnen. Souverän und mit viel Witz moderierte dieser den fast dreistündigen Jubiläumsabend. Trommler und Pfeifer Er begrüßte Trommler und Pfeifer und die Karnevalsgesellschaft Sündenböcke beim Einzug in das Zelt. Es folgten Sketche mit Günter und Andre. Der Präsident der KG Sündenböcke Andre Hänniken stellte sich schnell auf das bayerische Brauchtum ein. Die „Testtrinker aus Norddeutschland“, wie Franz Luksch sagte, hatten sich nach einer kurzen Probierphase schnell auf ordentliche Maßkrüge eingestellt. Der Abend wurde weiter ausgerichtet mit der Gressenicher Blasmusik, den Goaßlschnoizern aus Weyarn und dem Riadastoana Stamm. Die zeigten, wie man richtig schuhplattelt. Bis auf den letzten Platz war das Festzelt gefüllt, als dann die Großbildleinwand alle Fußballfans auf ihre Kosten kommen ließ. Festzug Am Sonntag wurden viele Vereine vor dem Gottesdienst begrüßt. Stadtpfarrer und Schirmherr der Veranstaltung, Geistlicher Rat Herbert Kellermann, hielt den Festgottesdienst ab. In seiner Predigt betonte er, dass bei den Böllerschützen zwar das Schießen wichtig sei, aber das Schützen des Brauchtums und des Miteinanders eine größere und tragendere Rolle spiele. Er bedankte sich ganz besonders für die große Unterstützung bei den vielen kirchlichen Veranstaltungen. Fahnenband-Weihe Nach dem Gottesdienst überbrachte die Fahnenmutter Anneliese Schmidt ihren Glückwunsch. Es folgte die Weihe eines Fahnenbandes. Zünftig und gemütlich saßen die Böllerschützen mit ihren Mitgliedern und Freunden am Sonntagnachmittag beim Gedankenaustausch im Festzelt. Festzug Der Festzug zum Geburtstagsfest der Original Truderinger Böllerschützen mit abschließendem Platzschießen und der Überreichung der Gastgeschenke war bei strahlend blauem Himmel ein Augen- und Ohrenschmaus für alle Anwesenden. Zum Ausklang der Feierlichkeiten spielte die Band Tina’s Extra Dry. In den Pausen heizte das Team der Franzis Mobilen Disco zusätzlich die Stimmung an. Bayerische Gemütlichkeit Nicht nur die Veranstalter, sondern alle, die beim 20. Geburtstag der Truderinger Böllerschützen dabei waren, sind nach diesem harmonischen und abwechslungsreichen Wochenende sehr zufrieden. Einmal mehr zeigte sich in Trudering, dass hier Menschen entgegen dem Zeitgeist Brauchtum und bayerische Gemütlichkeit leben.

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