Messestadt: Rinderspacher besucht Pflegeprojekt

Wohnortnahe Versorgung

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GAP-Geschäftsführer Johannes Peklo (r.) stellte Markus Rinderspacher gemeinsam mit Sozialpädagogin Gisela Heinzeller das Projekt „Wohnen im Viertel“ vor.

Wohnortnahe Hilfe für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung – in der Messestadt Riem ist das bereits Realität, was woanders von der Bevölkerung noch gewünscht wird. Bei einem Besuch des Projekts „Wohnen im Viertel“

erkundigte sich der örtliche Landtagsabgeordnete Markus Rinderspacher (SPD), wie selbstständiges Wohnen mit der Sicherheit örtlicher ambulanter Pflege verbunden wird.

In einem Gebäudekomplex an der Astrid-Lindgren-Straße befinden sich seit Herbst 2011 sechs barrierefreie Projektwohnungen sowie ein rollstuhlgerechtes Dreizimmer-Appartement für behinderte und pflegebedürftige Mieterinnen und Mieter. Bei Bedarf werden die Bewohner der Projektwohnungen bis zur Pflegestufe 3, aber auch alle auf ambulante Hilfe angewiesenen Bewohner der Umgebung im Umkreis von 800 Metern von fachkundigem Pflegepersonal und ohne Betreuungspauschale professionell versorgt. „Erreichbarkeit für alle Messestädter 24 Stunden rund um die Uhr“, zeigte sich Rinderspacher beeindruckt. Kooperationspartner der Wohnungsgesellschaft GEWOFAG für den Bereich der ambulanten Pflege ist in der Messestadt die Gemeinschaft für Ambulante Pflege gG (GAP).

GAP-Geschäftsführer Johannes Peklo stellte dem SPD-Abgeordneten gemeinsam mit Sozialpädagogin Gisela Heinzeller von der Wohnforum GmbH, einem Tochterunternehmen der GEWOFAG, das Versorgungskonzept vor. Anschließend besichtigte Rinderspacher eine Projektwohnung: „Die Appartements mit Balkon sind hell und geräumig. Die Wohnqualität ist hoch.“

Auch das nachbarschaftliche Miteinander kommt bei „Wohnen im Viertel“ nicht zu kurz. Ein Wohncafé mit Mittagsverpflegung fungiert als offener Treffpunkt für alle Bewohner des Viertels. Auch gibt es eine schwellenfreie „Pflegewohnung auf Zeit“, für jene, die sich nach einem Krankenhausaufenthalt oder Unfall nicht mehr selbst in ihrer eigenen Wohnung versorgen können.

Rinderspacher spricht von einem Beispiel gebenden Vorzeigeprojekt. „Ein gutes Prinzip: ,Ich bleibe im Viertel, das Viertel bleibt bei mir’: Betagte, Behinderte und Pflegebedürftige mittendrin statt nur dabei, gut versorgt und in unmittelbarer Nachbarschaft zu jungen Familien.“

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