Truderinger Stadträte und Bezirksausschuss fordern Verwaltung zum Handeln auf

Sicherer Schulweg zum Gymnasium

In gut einem Jahr soll das Truderinger Gymnasium an der Markgrafenstraße in Betrieb gehen. 

Noch immer aber hat die Verwaltung keine Vorschläge gemacht, wie die Kinder aus Kirchtrudering und der Messestadt mit dem Rad sicher die Unterführung an der Schwablhofstraße passieren können. Nun fordern die Stadtratsfraktionen von CSU, SPD und Grünen unisono ein Konzept für den sicheren Schulweg.

  „Es wird höchste Zeit, Lücken in der Schulweganbindung des neuen Gymnasiums Trudering zu schließen“, fordern die CSU-Stadträte Hans Podiuk, Georg Kronawitter und Beatrix Burkhardt. Spätestens bis November soll die Verwaltung demnach darstellen, wie Schüler aus der Messestadt und Kirchtrudering auf sicheren Radwegen zum Gymnasium gelangen und welche baulichen und verkehrsleitenden Maßnahmen dafür noch im Frühjahr 2013 umzusetzen sind.

Konzept gefordert

Auch die Stadträte Ingo Mittermaier (SPD) und Paul Bickelbacher (Grüne) fordern eine bessere Radwegverbindung von der Messestadt zum neuen Gymnasium und zum Truderinger Bahnhof. „Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung der Radwegverbindung von der Messestadt zum neuen Truderinger Gymnasium zu erstellen und dem Stadtrat baldmöglichst einen Realisierungsplan mit Zeitschiene und Finanzierung vorzulegen“, heißt es im SPD-Grünen-Antrag. Zudem soll die Verwaltung aufzeigen, wie das Radwegprovisorium der Hauptroute Richtung Westen verbessert werden kann.

BA involviert

Erneut hat sich der Truderinger Bezirksausschuss in dieser Angelegenheit an die Verwaltung gewandt. Seit mehr als einem Jahr bemüht sich das Gremium um Vorschläge zur Entschärfung der Gefahrenstelle an der Unterführung Schwablhofstraße. Wie die CSU-Stadtratsfraktion, hat der BA nicht nur den Schulweg der Messestadtkinder zum künftigen Gymnasium im Auge sondern möchte auch wissen, wie viele Schüler aus Kirchtrudering diesen Weg voraussichtlich nutzen werden.

Unter Sicherheitsaspekten soll die Stadt nach Willen des Bezirksausschusses die Situation der Radler im Bereich Einmündung Rappenweg/  Schwablhofstraße und in der Bahnunterführung überprüfen. Untersucht werden soll dabei, ob angesichts der steigenden Nutzerzahlen ein Zweirichtungsradweg auf der Ostseite sinnvoll ist. Der Westteil der Unterführung könne dann für Fußgänger freigegeben werden, heißt es im Antrag der CSU.

„Der gegenläufige Radweg auf einer Seite ist bedenklich“, meinte Herbert Danner (Grüne). BA-Vorsitzende Stephanie Hentschel (CSU) stimmte zu und erklärte: „Die Stadt soll das unter Sicherheitsaspekten prüfen!“

Auf alle bisherigen Forderungen des Bezirksausschusses in Sachen „Schulwegsicherheit Gymnasium“ hatte die Verwaltung ablehnend reagiert. Zwar wurden bei einem Ortstermin mit dem städtischen Beauftragten für Schulwegsicherheit Ende 2011 Schwachpunkte des Schulwegs notiert, Ideen zur Entschärfung der Gefahrenstellen lieferte die Stadt bisher jedoch nicht. 

Gabriele Mühlthaler

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