Viele Erstkommunionkinder und Firmlinge

St. Franz Xaver zieht Bilanz

Die Bilanz zum Jahresende ist in vielen Firmen üblich und oft auch vorgeschrieben. Auch in den Pfarrgemeinden in Deutschland müssen einmal im Jahr verschieden Zahlen erfasst und an das erzbischöfliche Ordinariat weitergemeldet werden, 

das die Daten dann für das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz aufbereitet und dann auch auf Bundesebene veröffentlicht.

Selbstverständlich ist Glaube nicht messbar und die einzelnen Zahlen sind deshalb nur Hinweise. Trotzdem ist ein Blick auf die harten Fakten immer wieder auch sinnvoll, um nicht alles nur nach dem eigenen Gefühl einzuschätzen.

Die Pfarrgemeinde St. Franz Xaver Trudering hat derzeit 4463 Katholiken, die ihren Hauptwohnsitz auf dem Gebiet der Pfarrei haben. Gezählt werden dabei alle römisch-katholisch Getauften, unabhängig von ihrem Alter. Diese Zahl ist seit vielen Jahren relativ stabil, weil durch Neubautätigkeit und Nachverdichtungen Verluste ausgeglichen werden. 

Der Besuch der Sonntagsgottesdienste schwankt sehr stark: An einem Sonntag in der Fastenzeit kamen über 700 Menschen zu den Gottesdiensten, an normalen Sonntagen ist der Besuch zwischen 300 und 400 Menschen. Dies hängt von besonderen Ereignissen ab, wie zum Beispiel Fastengottesdienste oder auch Fastenpredigten, zu denen deutlich mehr Menschen kommen. So sind es am Heiligen Abend bei den drei Gottesdiensten fast 1000 Menschen, die die Kirche bis zum letzten Platz füllen.

Erstkommunion

58 Kinder empfingen zum ersten Mal die heilige Kommunion und 62 Jugendliche die Firmung. Die Zahl der Taufen liegt mit 33 seit Jahren recht niedrig. Grund dafür scheint zu sein, dass viele Familien erst mit kleinen Kindern in ein Haus am Stadtrand ziehen. Dies kann auch über die Altersverteilung bei den Zuzügen begründet werden. Auch dort gibt es kaum Babys, die zuziehen. 36 Menschen haben ihren Austritt erklärt, 45 wurden auf ihrem letzten irdischen Weg begleitet.

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal alle Getauften per Brief um das Kirchgeld gebeten. Die Resonanz war sehr erfreulich, weil die Zahl der Haushalte, die bezahlt haben und die Summe der Überweisungen sich fast verdoppelt haben.

Die Feier der Gottesdienst, die Verkündigung der frohen Botschaft und die Sorge um die Armen werden auch im nächsten Jahr Schwerpunkte in der Gemeinde sein. So ist für die Fastenzeit eine Aktion „ohne Fleisch. 7 Wochen“ geplant, es wird auch Exerzitien im Alltag geben und die Zahl der Erstkommunionkinder wird auf  knapp 70 steigen.

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