Gewofag feiert Künstlerfest in der Messestadt

Zwei Schmolche zugezogen

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Steffen Schuster mit den beiden neu zugezogenen Schmolchen – der weiblichen Schönheit und der männlichen Lässigkeit.

Mitten im Innenhof an der Helsinkistraße 8 sind sie zu Hause, die beiden neuesten Schmolchkreationen des Künstlers Steffen Schuster. 

Pünktlich zum Gewofag-Künstlerfest haben sich die weibliche Schönheit und die männliche Lässigkeit auf den Holzpodesten eingerichtet und laden die Bewohner ein, es ihnen gleich zu tun.

Wer an der Helsinkistraße 8 wohnt, der kennt die Schmolchfamilie längst – in den Nischen des Durchgangs zum Hof haben es sich die Bronzefiguren bequem gemacht, die der Baldhamer Künstler Steffen Schuster für die Gewofag kreierte. Dort sind die Schmolche längst liebgewonnene Blickfänge für die Bewohner des Anwesens geworden.

Neuzugänge

Zum jährlichen Künstlerfest der Gewofag, das heuer an der Helsinkistraße stattfand, sind zwei neue Schmolche eingezogen. Ein Kunstwerk hatte die Gewofag bei Steffen Schuster in Auftrag gegeben, das sich in die Umgebung integriert, den Menschen ans Herz wächst, besonders Kindern und Jugendlichen gefällt, aber auch ältere Menschen anspricht. Die Bewältigung dieser beileibe nicht einfachen Aufgabe ist Schuster „sehr, sehr gut gelungen!“ Dies stellte Gewofag-Geschäftsführerin Gordona Sommer bei der Enthüllung des Kunstwerks klar.

Beweglich und schön

„Miteinander leben war das Thema der Schmolchwand, hier ist das Thema Leben und leben lassen“, erklärte Steffen Schuster beim Künstlerfest seine Idee zu den neuen Schmolch-Skulpturen. Ganz einfach ist die Begründung dafür, warum Schuster Schmolchfrau und Schmolchmann so unterschiedlich gestaltet und platziert hat: „Frauen sind einfach schön, sie bewegen sich, sie tun was. Männer sitzen da und schauen.“ Bereits ehe die neuen Schmolchbewohner offiziell enthüllt waren, hatten die Bewohner die dazugehörigen Holzpodeste in Besitz genommen. „Schon eine halbe Stunde nach dem Aufbau war es hier voll. Meine Hoffnung, dass man hier ins Gespräch kommt, sich trifft, scheint sich zu erfüllen“, freute sich Steffen Schuster.

Fröhlicher Empfang

Fröhliche Kinder tanzten fröhliches Ballett im Innenhof der Wohnanlage und hießen die Schmolche mit dieser Darbietung willkommen. Stadtrat Christian Amlong überbrachte die Grußworte von Oberbürgermeister Christian Ude und nach Enthüllung des Kunstwerks lud Gewofag-Geschäftsführerin Gordona Sommer zum Imbiss ins Festzelt ein. Auf der kargen Kiesfläche des 4. Bauabschnitts präsentierten ein paar Künstler ihre Werke, auch die Künstlerateliers in den Anlagen der städtischen Wohnbaugesellschaft waren geöffnet. Dramaturgisch meisterhaft wechselte der Himmel seine Wolkenlandschaft minutenschnell von freundlichem blau mit weißen Tupfern zu drohendem schwarz-grau, vor den Wolkengebilden über grauem Kies spielten die Musiker auf. Irgendwie surreal, das Ganze. Das Unwetter aber blieb aus und das Wetter so schön, wie sich das bei einem Künstlerfest gehört. 

Gabriele Mühlthaler

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