Maßnahme soll mehr Sicherheit schaffen

Beleuchtung für den Rappenweg

Der Rappenweg erhält eine Straßenbeleuchtung. Dies hatte der Truderinger Bezirksausschuss im Mai gefordert.

Nicht alle Truderinger verstehen, warum der Rappenweg nun mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet wird. „Eine unnötige Umweltbelastung und Steuerverschwendung“, hat ein Leser der HALLO-Redaktion geschrieben, denn „auf dem Rappenweg, der etwa 700 Meter über freies Feld verläuft, wird eine Straßenbeleuchtung installiert“. In Höhe Emplstraße, wo kürzlich zwei Doppelhäuser gebaut worden seien, könne man das ja verstehen. Aber auf offenem Feld? Diese Maßnahme erscheine als Verschwendung von Steuergeldern und anhaltende, unnötige Umweltbelastung durch Stromverbrauch und Lichtverschmutzung.

Der Truderinger Bezirksausschuss hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen der Beleuchtung des Rappenwegs bei der Stadt nachgefragt, zuletzt forderte er diese im Mai. Die Straße werde als direkte Verbindung zwischen Kirch- und Waldtrudering genutzt, Fußgänger und Radfahrer seien bei Dunkelheit besonders gefährdet, so die Begründung. Auch das Baureferat sieht dies so. Immerhin ist der Rappenweg als Gemeindeverbindungsstraße gewidmet und im Verkehrsentwicklungsplan als Fahrradhauptroute eingetragen. Der gewichtigste Grund für die Installation der Beleuchtung allerdings ist wohl die Eröffnung des Truderinger Gymnasiums im kommenden Jahr. Dann nämlich werden viele Kinder den Rappenweg als Schulweg nutzen.

Weil die Straße bisher noch nicht endgültig ausgebaut ist, wird nur ein Holzmast-Provisorium errichtet. Dies erfuhr die HALLO-Redaktion auf Nachfrage vom städtischen Baureferat. 

Gabriele Mühlthaler

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