Was wird neu 2017? Die große Jahresvorschau der Viertel-Chefs

Die üblichen Dauerbrenner beschäftigen das Viertel

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Der Dauerbrenner: Beim Dauerstreitthema Isar geht es im März weiter: „Wir müssen prüfen, ob die Maßnahmen reichen“, kündigt Baumgärtner an. Für die kommende Saison soll das Thema entschärft werden. „Es wird eine Kompromisslösung geben.“ Wenn es nach ihm geht, ist ein Grillverbot keine Lösung. Stattdessen solle ein Ordnungsdienst nach dem Rechten sehen. „Politisch betrachtet muss man einen Ausgleich zwischen den Parteien finden“, sagt Baumgärtner.
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Das Aufregerthema: Schon jetzt ist BA-Chef Baumgärtner überzeugt: „Das wird Ärger geben. Und Beschwerden von den Anwohnern.“ Eine viel befahrene Verkehrsstraße soll verengt werden, genauer: die Kreuzung zwischen Nauplia- und Sankt-Magnus-Straße wird 2017 neu gemacht. Dabei sollen laut BA-Chef eine Fahrbahn sowie die Mittelinsel für Fußgänger entfallen. Der Grund: „Die Mittelinsel ist mit ihren 1,30 Meter laut einer EU-Verordnung nicht mehr verkehrstauglich und die Ampelanlage sei zu alt, als dass sie mit Ersatzteilen erneuert werden könne. Daher werde gleich alles neu gemacht und verändert. „Wir müssen hier unbedingt korrigierend eingreifen“, steht für Baumgärtner fest. „So geht das nicht.“
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Hier können Bürger mitreden: Dort wo früher Osram war und derzeit Flüchtlinge sind, sollen Wohnungen entstehen. 2017 beginnt die Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung und die Pläne sollen öffentlich ausgelegt werden. „Wir müssen verhindern, dass das ein Luxusghetto wird“, sagt Baumgärtner. Die Chancen dafür stehen gut: 30 Prozent der Wohnungen sollen gefördert werden. Außerdem sei die Lage nicht geeignet für Luxusappartments. Was die Verkehrswege betrifft und die Gestaltung des Projekts – dazu können sich Bürger 2017 äußern.
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Das Parkproblem: Weil der Parkplatz an vielen Tagen schon vormittags komplett voll ist, soll beim Tierpark Hellabrunn ein Parkhaus gebaut werden. „Zeit wird’s“, findet zumindest BA-Chef Clemens Baumgärtner. Wenn es nach ihm geht, muss das Problem zeitnah gelöst werden. Es gebe keine andere Lösung, als hier ein Parkhaus zu bauen. Demnächst werden dem Bezirksausschuss die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgelegt. Dann kann mit den konkreten Planungen begonnen werden.

Auf 2017 blickt Clemens Baumgärtner, Vorsitzender des Bezirksausschusses Untergiesing-Harlaching mit gemischten Gefühlen.

Auf 2017 blickt Clemens Baumgärtner, Vorsitzender des Bezirksausschusses Untergiesing-Harlaching mit gemischten Gefühlen. Die üblichen verdächtigen Dauerbrenner wie Grillen an der Isar oder Parken am Zoo werden das Gremium auch heuer begleiten. Neue kommen dazu: die Neugestaltung der Kreuzung zwischen Nauplia- und Sankt-Magnus-Straße. Aber für Baumgärtner gibt es auch Grund zur Freude: Im Mai finden die ersten Kulturtage in Untergiesing statt. „Ich freue mich drauf“, sagt Baumgärtner. Er will das zum Anlass nehmen, die Sprache erneut auf ein Kulturbürger-Sozialhaus zu bringen. „In Untergiesing nehmen viele die Kultur ernst.“ Deswegen sollte das Angebot ausgeweitet werden. Auch schön: Die Entwicklung am Hans-Mielich-Karree hat sich offenbar entspannt. „Der Eigentümer ist ein Glücksfall“, lobt Baumgärtner. Er wolle den Bestand erhalten und nicht die einzelnen Wohnungen teuer veräußern. Der BA-Chef verspricht: „Keiner der Mieter wird aus- oder wegziehen müssen.“ 2017 soll das Gebäude zum Teil abgerissen und umgebaut werden. hki

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