Kommt nun doch Groß-Gastro ins Maxwerk?

Überarbeitetes Konzept von Augustiner für Maxwerk  

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Augustiner hat seine Pläne überarbeitet. Im Februar diskutiert der Bezirksaussschuss in einer Sondersitzung darüber. Wenn ein großgastronomischer Betrieb kommt, braucht es Zufahrten – Kritiker fürchten um das Gelände.

Augustiner hat das Konzept nun überarbeitet. Insgesamt sind 430 Plätze drinnen und draußen geplant.

Augustiner hält an seinen Plänen für eine Gaststätte mit Biergarten im Maxwerk fest. Wie nun bekannt wurde, soll auf der Dachterrasse ein Biergarten mit Platz für 200 Gäste entstehen, weitere 150 Plätze drinnen sowie nochmal 80 Sitzplätze in einem zusätzlichen Außenbereich.

„Viel hat sich nicht geändert bei den Plänen“, sagt Klaus Bäumler, der beim Münchner Forum den Arbeitskreis „Öffentiches Grün“ leitet.

Bereits vor mehr als einem Jahr hatte Augustiner eine Bauvoranfrage für einen Gastrobetrieb mit 430 Plätzen gestellt – der Bezirksausschuss AU-Haidhausen hatte diesen einstimmig abgelehnt. Das Gremium hielt de Umbau „angesichts der besonderen schutzwürdigen Umgebung für vollkommen überzogen“, lautete es damals in dem Beschluss.

Außerdem widerspreche es der Erholungsfunktion des geschützten Isargebiets völlig. Seit der Stellungnahme, die der Bezirksausschuss im Frühjahr des vergangenen Jahres abgegeben hat, sammeln die Stadtteilpolitiker Unterschriften für ihre Belange – bis heute. Über die aktuellen Pläne hat der BA indes bislang nicht diskutiert – doch noch im Februar, am 21., sollen die neuen Pläne in dem Gremium in einer Sondersitzung auf den Tisch kommen.

Bäumler sieht diese mit einiger Kritik: „Das bedeutet eine erheblich Änderung der Infrastruktur.“ Denn um die Gaststätte zu beliefern, und Stellplätze für die Besucher anzufahren, müssten die Wege genutzt werden, die derzeit für Radfahrer und Fußgänger vorgesehen sind.

Andere, die damals dem Konzept kritisch gegenüberstanden, haben ihre Meinung geändert. Hiesiger Grünen-Chef Florian Roth etwa ist überzeugt, „dass die Belange des Landschaftsschutzes durch das neue Konzept gewahrt bleiben“, wie er nun in einer Pressemitteilung verlauten lässt.
hki

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