Aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Das wird alles neu am Nockherberg

Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
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Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
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Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
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Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
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Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.
Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
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Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
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Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
Von der gemütlichen Runde bis zum Bankett: Alle Festräume wurden vollkommen überarbeitet.
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Von der gemütlichen Runde bis zum Bankett: Alle Festräume wurden vollkommen überarbeitet.
Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.
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Seit November 2016 sind sie die neuen Wirte am Nockherberg: Christian Schottenhaml (li.) und Florian Lechner sind stolz auf den Umbau. Besonders auf ihr Herzstück, die Hausbrauerei.

Obergiesing - Glänzende Kupfersessel, frisch renovierte Innenräume und Stuben mit Blick auf die Isar - Christian Schottenhaml und Florian Lechner führen Hallo auf einen Rundgang durch den neuen Nockherberg.

Vor dem Bauzaun ist alles ganz ruhig. Doch der Schein am Isarhochufer trügt: Denn hinter den geschlossenen Türen am Paulander Nockherberg wird im Akkord gewerkelt, was das Zeug hält. Es wird geflext, gesägt, gehämmert, gemalert, geschweißt. Überall legen die vielen Handwerker den letzten Schliff an ihr Werk, das schon seit Monaten im Umbau ist. Schließlich soll schon am 7. Februar geöffnet werden! Die beiden neuen Nockherberg Chefs Christian Schottenhammel und Florian Lechner haben Hallo München vorab exklusiv eine Führung durch die neu gestaltenen Räume, den Festsaal gegeben (siehe Bildergalerie).

Mit viel Liebe und 10 Millionen Euro Umbaukosten wurde am Nockherberg umgebaut

Schon jetzt steht fest: Die 10 Millionen Euro Umbaukosten haben sich für alle gelohnt - die Brauerei, die Wirte, und natürlich die Gäste! Mit viel Liebe zum Detail wurde dem ehrwürdigen Gemäuer neues Leben eingehaucht. Die gemütliche Schwemme aus Raucheiche besticht mit urigen Tischen an denen über 20 Personen Platz finden, der neu gestaltete Festsaal besticht nicht nur mit einer neuen, frei beweglichen Bühne sondern auch mit einem einzigartigen Lichtkonzept das über 800 LED-Leuchten steuert. Die Veranstaltungsräume fassen von 30 bis 300 Personen, von der kleinen Feier bis zur Großhochzeit sollen keine Grenzen gesetzt werden. Doch das Glanzstück des Hauses sind natürlich die beiden rotgoldenen Kupferkessel, an denen kein Gast vorbei kann: Sie bilden das Herzstück der eigenen Hausbrauerei, die drei eigene Biersorten braut: Das naturtrübe Kellerbier, den Barnabas und den Faustus, einen kräftigen Doppelbock.

Die erste Kostprobe in den neuen Kupferkesseln ist gelungen: 2500 Hektoliter flüssiges Gold werden pro Jahr gebraut.

Und das von Braumeister Uli Schindler direkt vor den Augen der Gäste! Die Ehefrauen haben die beiden Gastronomen per Zufall zusammengeführt „und es hat gleich gepasst“, freut sich Wiesn-Größe Schottenhammel über seinen Kompagnon, der unter anderem das Nymphenburger Sektzelt auf dem Viktualienmarkt führt. „Ein Traum ist für uns wahr geworden“, sagen beide nicht ohne Stolz, haben sie doch von Paulaner Chef Andreas Steinfatt den Pachtvertrag für 15 Jahre anvertraut bekommen.

Die beiden Neu-Wirte sind mit einem exzellenten Team auf alles vorbereitet

Dass Christian Schottenhammel den Löwenbräukeller nach 10 Jahren am Stiglmaierplatz verlassen musste, hat geschmerzt: „Aber die Freude auf den Nochherberg hier lässt das vergessen.“ Die Nacht der Tracht, viele Veranstaltungen, die bevorstehende Starkbierzeit und das große, politische Derbleckn am 28. Februar liegen vor ihnen. Die beiden Neu-Wirte des Nockherbergs sind auf alles vorbereitet: Die Küchencrew steht mit 32 Mann und extra importierten Grills aus Spanien und einer neuen Großküche. Rund 120 Mitarbeiter umfasst das Team von den Küchenhilfen zu den Servicekräften. Das Brot wird im Haus selbst gebacken, die Produkte, versprechen die beiden Gastronomen, sind aus regionalen Gebieten, wie das Chiemgauer Geflügel, der Fisch von der Fischer Vroni, Milch aus dem Berchtesgadener Land, die Pfannen aus Garmisch, der Stoff für Polster und Kissen von der heimischen Manufaktur Rohi in Geretsried- „purBayern“ heißt die Marke, die Schottenhammel und Lechner dafür extra gegründet haben.

Pfiffige Dienstkleidung kommt noch dazu: Der Hersteller Meindl hat als moderne Tracht extra Leder-Schürzen und Hosen in Cargoform geschneidert, die neuen Glanz des Nockherberg Rechnung tragen. Nach dem Umbau des Hauses ist der Biergarten dran. Insgesamt soll es aber nie Stillstand geben: „Es wird hier immer etwas weiterwachsen!“

Marie-Julie Hlawica

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