Johanneskirchen

Klimapark: Initiative kämpft gegen Bau und will Gutachten in Auftrag geben

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Düstere Aussichten in Johanneskirchen: Der Kampf für den Klimapark geht in die nächste Runde.

Die Luft am Klimapark ist dick. „Das ist ein solcher Unsinn“, sagt Tania Albrecht von der Bürgerinitiative Pro Klimapark, sie ist sichtlich wütend. Als Unsinn bezeichnet sie die drei Vorschläge, die die Verwaltung als einzig mögliche Standorte für einen Neubau des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums vorgeschlagen hatte. Davon war der beste Standort der Fideliopark gewesen, aber „heute ist doch alles anders“, findet Albrecht. So stünden etliche Container leer, die ursprünglich für Flüchtlinge gedacht waren, aber dann nicht gebraucht wurden, weil der erwartete Ansturm ausblieb. Deswegen fordert sie nach wie vor: „Es muss ein anderer Standort gefunden werden.“ Um ihre Belange besser zu vertreten, wollen Albrecht und ihre beiden Mitstreiterinnen von der Bürgerinitiative ein Gutachten erstellen lassen, um zu prüfen, ob der Bau der Schule tatsächlich keinen Einfluss auf die Funktion des Klimaparks hätte. Denn eigentlich soll die Grünfläche am Salzsenderweg als Frischluftschneise dienen, außerdem seien im Park mehrere geschütze Tierarten wie Schmetterlinge und Kröten heimisch. Um ein solches Gutachten, das mehrere tausend Euro kostet, zu finanzieren, wollen Albrecht und ihre Kolleginnen einen Basar organisieren. Dafür suchen sie noch Helfer, Sach- oder Geldspenden. Der Johanneskirchnerin ist vor allem eines wichtig: „Wir sind nicht gegen einen Neubau, der dringend notwendig ist – nur der Standort ist vollkommen ungeeignet. hki

Kontakt und weitere Infos im Internet unter www.pro-klimapark.de oder per e-Mail an info@pro-klimapark.de

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