Verbot aufgehoben

In der Isar darf man wieder baden

Das RGU hat das Bade- und Bootfahr-Verbot aufgeboben. Bei Wehren und Abstürzen ist es aber grundsätzlich verboten.
1 von 1
Das RGU hat das Bade- und Bootfahr-Verbot aufgeboben. Bei Wehren und Abstürzen ist es aber grundsätzlich verboten.

Wegen Lebensgefahr wurde das Baden in und das Bootfahren auf der Isar verboten. Nun haben sich die Wogen geglättet. Die Stadt spricht dennoch eine Warnung aus. 

Wegen des starken Unwetters am Freitag hatte das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) aus Sicherheitsgründen ein Verbot für das Baden in der Isar und das Bootfahren auf der Isar ab Samstag ausgesprochen. Nun hat sich der Fluss beruhigt und der Wasser-Pegel ist so weit gesunken, dass das Bade- und Bootfahr-Verbot mit sofortiger Wirkung aufgehoben wird, wie das RGU mitteilt.

Es gelten damit wieder die Regelungen der Bade- und Boot-Verordnung. Da diese Regeln nicht immer allen klar sind, betont das RGU, dass insbesondere das Baden im Bereich von Wehren und Abstürzen verboten ist. Dort herrscht Lebensgefahr durch Wasserwalzen und Strudeln. So ist wegen einer Wasserwalze erst letzte Woche an einem Wehr an der Marienklausenbrücke ein 24-Jähriger tödlich verunglückt.  

Gefahrenbereiche sollen deshalb unbedingt gemieden werden. Das RGU weist außerdem darauf hin, dass man auch in den erlaubten Bereichen beim Baden und Bootfahren aufpassen soll. Mit steigendem Wasserpegel nimmt die Gefahr durch stärkere Strömung und durch Treibgut zu. Daher soll man den Wasserstand der Isar beobachten und das Wasser meiden, wenn die Pegel steigen.

Die aktuellen Pegelstände der Isar werden unter www.hnd.bayern.de/pegel/isar veröffentlicht.

Wo Baden und Bootfahren im Münchner Stadtgebiet gestattet ist, kann man unter www.muenchen.de/media/th/sommer/baden-isar.pdf nachlesen.

laf

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Gaststätte oder Kreativhaus im Maxwerk? Ein Blick hinter die Mauern
Gaststätte oder Kreativhaus im Maxwerk? Ein Blick hinter die Mauern
Pilotprojekt am Rosenheimer Platz soll Pfingsten fertig sein
Pilotprojekt am Rosenheimer Platz soll Pfingsten fertig sein
Klinikum Bogenhausen: Modernisierung für 395 Millionen Euro
Klinikum Bogenhausen: Modernisierung für 395 Millionen Euro

Kommentare