Modernste Medizintechnik

Europäische Spitzenklasse: Neues OP-Zentrum im Uni-Klinikum rechts der Isar

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Noch auf der OP-Liege können Patienten in den nächsten Raum geschoben werden. Dort wird beispielsweise per Kernspintomograph überprüft, ob der komplette Tumor entfernt wurde.

Google Maps fürs Gehirn: Das Uni-Klinikum rechts der Isar in Haidhausen öffnet die Tore zu seinem neuen OP-Zentrum - Hallo hat hinter die Kulissen geblickt.

Erste Einblicke: Neues OP-Zentrum im Uni-Klinikum rechts der Isar

 © Sophia Oberhuber
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„Es ist ein Meilenstein für das Uni-Klinikum rechts der Isar“, sagt der ärztliche Direktor Prof. Dr. Markus Schwaiger. Dort gewährte man nun erste Einlicke in das neue OP-Zentrum – ausgestattet mit modernster Medizintechnik. „Damit setzt es sich an die Spitze der chirurgischen Einheiten in ganz Europa“, so Prof. Dr. Bernhard Meyer, Klinik-Direktor für Neurochirurgie. Auf 10 000 Quadratmetern bietet der Neubau Platz für zwei Schwerpunkte: Zum einen die Klinik für Gefäßchirurgie mit Poliklinik und einer Intensivstation. Zum anderen wurden acht High-Tech-OP-Säle eingerichtet. Sie können über die Fachgrenzen hinweg genutzt werden. Einige verfügen über spezielle Möglichkeiten der 3D-Bildgebung und OP-Roboter. Durch die hochmoderne Technik kann beispielsweise nach der Entfernung eines Gehirntumors im gleichen Raum festgestellt werden, ob der Tumor vollständig entfernt wurde.

Wie Google Maps im Gehirn

 „Man kann sich das wie Google Maps im Gehirn vorstellen. Im Vorfeld planen wir einen Fahrplan für die OP. So legen wir fest, wo wir hinfahren wollen und können direkt nach der OP überprüfen, ob wir uns nicht verfahren haben“, beschreibt Schwaiger das Verfahren. Die erste Operation soll Ende Februar erfolgen. Insgesamt betrugen die Baukosten für den Erweiterungsbau an der Ismaninger Straße 48 Millionen Euro, von denen 44 Millionen Euro der Freistaat Bayern finanzierte. Baubeginn war im Juni 2013. 

Sophia Oberhuber

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