„Das ist eine Riesenschweinerei“

Anwohner beschweren sich über Anhänger, Lastwagen und Wohnmobile in der Cosimastraße

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Anwohner ärgern sich seit Jahren über die Anhänger, die in der Cosimastraße parken. Nun will Martin Tscheu den Bund darauf aufmerksam machen.

Ein alter Wohnwagen steht hier, an der einen Seite schon völlig verrostet. Dahinter zwei Anhänger. „Sie blockieren hier die Parkplätze“, schimpft Anwohner Ritchie H. Was ihn außerdem stört: „Weil sie dauerhaft hier stehen, bleibt der ganze Dreck auf der Straße – sie kann nicht mal sauber gemacht werden.“

Er ist nicht der einzige, den die Anhänger stören. „Immer wieder beschweren sich Anwohner“, berichtet Martin Tscheu, der für die SPD im Bezirksausschuss sitzt und den Unterausschuss Verkehr seit acht Jahren leitet.

Die Krux dabei: „Rechtlich kann man wenig machen.“ Eigentlich ist es nur erlaubt, zwei Wochen lang dort zu parken. „Aber wer soll das kontrollieren?“, fragt Tscheu. Und selbst wenn es Kontrollen gibt – dann parken die Fahrzeuginhaber ihre Wohnmobile oder Anhänger einfach um. Auf manchen sind sogar Werbeschriften gut sichtbar zu lesen. „Das ist eine Riesenschweinerei“, findet Tscheu.

Weil das Thema Dauerbrenner im BA 13 ist, will er die Initiative ergreifen. „Wir müssen Politiker aus dem Bundestag darauf aufmerksam machen“, steht für ihn fest. Gerade in Bogenhausen, wo die Parkplätze knapp sind, kann es seiner Meinung nach nicht sein, dass etliche Dauerparker ihre Fahrzeuge in die Cosimastraße stellen.

Darauf hofft nun Ritchie H., der den Anblick schon lange nicht mehr ertragen kann. „Seit Jahren wird die Straße als Schrottplatz benutzt“, erzählt er. „Die Anhänger sehen nicht nur hässlich aus, sondern sie blockieren die Straße.“
hki

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