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Das Klinikum der Zukunft in Schwabing

Hier entsteht bis 2022 das neue fünfstöckige Gebäude mit Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach und gläsernen Übergängen samt Terrassen zum angrenzenden Gebäude.
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Hier entsteht bis 2022 das neue fünfstöckige Gebäude mit Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach und gläsernen Übergängen samt Terrassen zum angrenzenden Gebäude.
Ab Ende 2018 wird das Klinikum Bogenhausen um einen viergeschossigen Flügel vergrößert. Dieser Bau soll bis 2022 abgeschlossen sein, woraufhin anschließend der restliche Bestand saniert wird. Diese Sanierung wird voraussichtlich bis 2026 dauern. Im Zuge dessen wird Bogenhausen mit rund 400 Millionen Euro zum überregionalen Notfall- und Traumazentrum ausgebaut. Mit über 1000 zusätzlichen Betten sollen erfolgreiche Abteilungen ausgebaut werden und die Gefäßchirurgie und Alterstraumatologie neu etabliert und erweitert werden.
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Ab Ende 2018 wird das Klinikum Bogenhausen um einen viergeschossigen Flügel vergrößert. Dieser Bau soll bis 2022 abgeschlossen sein, woraufhin anschließend der restliche Bestand saniert wird. Diese Sanierung wird voraussichtlich bis 2026 dauern. Im Zuge dessen wird Bogenhausen mit rund 400 Millionen Euro zum überregionalen Notfall- und Traumazentrum ausgebaut. Mit über 1000 zusätzlichen Betten sollen erfolgreiche Abteilungen ausgebaut werden und die Gefäßchirurgie und Alterstraumatologie neu etabliert und erweitert werden.
Das Klinikum Harlaching soll eng mit der Schwesterklinik in Schwabing zusammenarbeiten. Diese beiden Standorte werden Münchens Zentren für Geburten mit zwei Neonatalogien auf der höchsten Versorgungsstufe mit je zwei Experten rund um die Uhr vor Ort. So können Frühchen optimal versorgt, Früherkrankungen erkannt und behandelt werden. In der zweiten Hälfte 2019 ist zudem ein Neubau der Kinderklinik geplant. In der Zwischenzeit zieht sie bis voraussichtlich 2024 ins Hauptgebäude. Geschätzte Kosten: 225 Millionen Euro.
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Das Klinikum Harlaching soll eng mit der Schwesterklinik in Schwabing zusammenarbeiten. Diese beiden Standorte werden Münchens Zentren für Geburten mit zwei Neonatalogien auf der höchsten Versorgungsstufe mit je zwei Experten rund um die Uhr vor Ort. So können Frühchen optimal versorgt, Früherkrankungen erkannt und behandelt werden. In der zweiten Hälfte 2019 ist zudem ein Neubau der Kinderklinik geplant. In der Zwischenzeit zieht sie bis voraussichtlich 2024 ins Hauptgebäude. Geschätzte Kosten: 225 Millionen Euro.
Im Klinikum Neuperlach soll ab nächstem Jahr ein Zentrallabor entstehen. Dessen Fertigstellung ist Ende 2019 geplant. Die Gefäßchirurgie soll zudem einen Hybrid-OP erhalten. Dabei handelt es sich um einen Operationssaal, der mit medizinischen Geräten der Bildgebung wie Magnetresonanztomographen (MRT), Computertomographen (CT) und Anlagen für Angiographien ausgestattet ist. 19 Millionen Euro werden hier investiert.
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Im Klinikum Neuperlach soll ab nächstem Jahr ein Zentrallabor entstehen. Dessen Fertigstellung ist Ende 2019 geplant. Die Gefäßchirurgie soll zudem einen Hybrid-OP erhalten. Dabei handelt es sich um einen Operationssaal, der mit medizinischen Geräten der Bildgebung wie Magnetresonanztomographen (MRT), Computertomographen (CT) und Anlagen für Angiographien ausgestattet ist. 19 Millionen Euro werden hier investiert.

Schwabing: Die Bagger sind schon fleißig im Einsatz, um die Baugrube für den Neubau in Schwabing auszuheben.

Nach dem Spatenstich im Oktober 2016 wird nun die Modernisierung des Klinikums für insgesamt 138 Millionen Euro – 84 Millionen kommen davon vom Freistaat – konkreter.

Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Städtischen Kliniken, beschreibt die anstehenden Neuerungen als „eines der größten Projekte im deutschen Gesundheitswesen“. Kernpunkte des Vorhabens sind die Wirtschaftlichkeit, Investitionen und eine zukunftsfähige Medizin, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Eine wichtige Neuerung aus Sicht des Klinikleiters in Schwabing, Günter Milla, ist die Verkürzung der Laufwege. „Manche Kollegen kommen auf zehn bis 15 Kilometer Laufstrecke pro Arbeitstag“, sagt Milla. Besonders im Bereich der Kinderklinik sollen die Abteilungen in Zukunft näher aneinander rücken. „Die Frühchenstation ist dann nur eine Tür vom Kreißsaal entfernt“, sagt Professor Marcus Krüger, der im Januar aus Freiburg ans Klinikum Schwabing kam. Er ist der Chefarzt, unter dessen Leitung die Neonatalogie in Schwabing und Harlaching organisiert wird. Zusammen mit der von Harlaching nach Schwabing umgezogenen Kinderpsychosomatik wird so das medizinische Angebot für Kinder und Jugendliche abgerundet. Ein Trostpflaster für die nach Bogenhausen abwandernde Geriatrie- und Palliativ-Station ist die seit Februar genutzte Altenstation, die 15 Tage lang die Patienten fit für den Alltag macht. Mit täglicher Physiotherapie sollen sie ihre Mobilität zurückerhalten.

Bis ins Jahr 2020 soll noch gebaut werden und anschließend der Bestand saniert werden. Die Vision ist ein Gesundheitscampus mit bezahlbarem Wohnraum für Pflegepersonal, um dem Pflegemangel entgegenzuwirken. Die Verantwortlichen sind optimistisch, mit der neuen Planung die finanziellen Grenzen einzuhalten, die ihnen der Stadtrat gesetzt hat. Viel Luft nach oben haben sie dabei allerdings nicht.

Sabina Kläsener

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