Glücklicherweise keine Verletzten

Ein Rentner ist mit seinem Auto in Waldtrudering in eine Kinderkrippe gefahren.

Ein 80-jähriger Münchner Rentner befuhr am Dienstagvormittag vergangener Woche mit seinem Mercedes 220 C die Waldtruderinger Straße stadtauswärts. An der Einmündung zur Wasserburger Landstraße zeigte die Ampel für ihn Rotlicht, weshalb der Rentner hinter mehreren bereits wartenden Fahrzeugen anhalten wollte. Anstatt jedoch auf die Bremse zu treten, trat der Mann auf das Gaspedal. Um nicht auf das vor ihm wartende Fahrzeug aufzufahren, wich der Fahrer nach links aus. Im weiteren Verlauf verlor der Rentner die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr ein Verkehrszeichen sowie zwei Parkverhinderungssteine. Danach durchbrach er mit seinem Pkw das großflächige Fenster und einen Teil der Außenmauer einer Kinderkrippe. Das Fahrzeug kam erst im Haus, im Gruppenraum der Kinderkrippe, zum Stillstand. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die „Pippi-Langstrumpf-Gruppe“, bestehend aus elf Kindern im Alter von 2 bis 3 Jahren sowie zwei Erzieherinnen, im Gruppenraum. Nur sehr großem Glück ist es zu verdanken, dass alle Kinder bzw. die Erzieherinnen nur mit dem Schrecken davon gekommen sind. Lediglich das Mobiliar im Gruppenraum wurde durch den Unfall beschädigt. Das Kriseninterventionsteam (KIT) wurde angefordert, um sich um die verschreckten Kinder und deren Eltern zu kümmern. Die Berufsfeuerwehr München kümmerte sich um die Bergung des Pkw und pumpte ausgelaufenes Motoröl ab. Anschließend verschalte sie das beschädigte Fenster. Ein freiwilliger Alkomatentest ergab bei dem Rentner, der sich auf dem Weg zu seinen Enkeln befand, um die Weihnachtsgeschenke vorbeizubringen, 0,00 Promille. Der Mann machte auf die eingesetzten Polizeibeamten einen körperlich und geistig gesunden Eindruck. An dem Mercedes sowie am Gebäude des Anwesens entstand erheblicher Sachschaden von insgesamt schätzungsweise 80.000 Euro.

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