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Seniorin stürzt schwer - und die ganze Nachbarschaft ist zur Stelle

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Manfred und Helga Federer sind begeistert: „Wir hätten nie gedacht, dass so viele helfen.“
Manfred und Helga Federer sind begeistert: „Wir hätten nie gedacht, dass so viele helfen.“ © hki

Obergiesing: Gleich eine ganze Schar von Schutzengeln hatte Helga Federer, als sie in der Nähe des Walchenseeplatzes gestürzt ist: Die ganze Nachbarschaft hat sich um sie gekümmert.

Für Helga Federer ist es Glück im Unglück: Die 74-Jährige ist in der Nähe des Walchenseeplatzes hingefallen und hat sich böse verletzt – sie ist direkt auf den Kopf gestürzt und hat sich Joch- und Augenbein gebrochen. Aber: „Unglaublich, wie viele Menschen uns geholfen haben und wie nett alle waren“, sagt Federer. „Da glaubt man immer, die Leute schauen weg – dabei stimmt das gar nicht.“ Das kann auch ihr Gatte Manfred Federer nur bestätigen: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Menschen so hilfsbereit sind.“

Einer der Anwohner brachte sogar eine Kühl-Kompresse vorbei. „Das war super, denn die Schwellung war immens“, erinnert sich einer der Sanitäter von Aicher, der Federer ins Krankenhaus gefahren hat. Unter Umständen könne schneller operiert werden, wenn die Schwellung abklinge. Wie wichtig Erste Hilfe sein kann, davon kann Ulrike Krivec von Aicher Ambulanz berichten: „Gerade bei Herzinfarkten oder Schlaganfällen zählt jede Minute – dann kann es Leben retten, wenn Passanten helfen und die 112 wählen.“

Federer, die inzwischen dreimal operiert wurde und genesen ist, ist immer noch gerührt: „Ich bin dankbar, wie viele mir geholfen haben.“

hki

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