Boaznbeauftragter gefordert

Party-Bürgermeister: Jetzt wird’s konkret

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Dierk Beyer wäre ein potenzieller Kandidat für das Ehrenamt.

Giesing - Die Idee um den Clubbeauftragten geht in die nächste Phase: Der Antrag dazu soll in den Stadtrat kommen

Die Pläne, in München einen Nachtbürgermeister einzuberufen, werden konkreter. Erstmals fand jetzt ein Treffen zwischen SPD-Stadträten und Verwaltung statt. In ein bis zwei Monaten könnte der Antrag im Stadtrat eingereicht werden. Im Februar hatten drei SPD-Vertreter aus Giesing, Michael Sporrer, Alexander Schmitt-Geiger und Christian Milerferli, die Idee erstmals öffentlich vorgestellt (Hallo berichtete). 

Sporrer hatte bereits einen passenden Kandidaten im Visier: Dierk Beyer von der Schwanthalerhöhe (Foto). Der 43-Jährige vom Verband der Münchner Kulturveranstalter kennt nämlich beide Seiten: Zehn Jahre lang saß er im Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt; beruflich veranstaltet er Events. Jetzt kann Alexander Schmitt-Geiger von positiven Signalen berichten: „Von Seiten der Verwaltung gab es eine große Offenheit für die Idee.“ Zwar wollen weder Sozial- noch Kulturreferat dazu im Moment Stellung nehmen. Doch der Vorschlag, das Nachtleben über einen „Partybürgermeister“ in die kommunale Verwaltung einzugliedern, sei positiv aufgenommen worden, berichtet Schmitt-Geiger. 

Bei Ärger in der Feierbanane, Raumnot oder wenn eine Boazn dicht macht, könnte der Clubbeauftragte zum Zug kommen. Allerdings müssten noch etliche Punkte ausgearbeitet werden; etwa: Wo bringt man die Stelle des Nachtbürgermeisters unter? Wer bezahlt ihn? hki

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