Ein halbes Jahr nach dem illegalem Abriss

Neuer Ärger ums Uhrmacherhäusl

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Wesentliche Bauteile bereiten Probleme.

Giesing - Über Nacht wurde das alte Häusl in Giesing plattgemacht. Die Stadt wünscht den Wiederaufbau - doch das geht nicht so leicht

Gut ein halbes Jahr nach dem illegalen Abriss in der Oberen Grasstraße steht fest, dass ein exakter Wiederaufbau des Uhrmacher­häusls nicht möglich ist. Zwar forderte Oberbürgermeister Dieter Reiter erneut einen „profil­gleichen Wiederaufbau“ des Hauses. Doch Stadtbaurätin Elisabeth Merk teilte mit: „Eine exakte Wiederherstellung des Gebäudes kann nach Prüfung des Landesamtes für Denkmalschutz wohl nicht gefordert werden.“ 

Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge ist ein originalgetreuer Wiederaufbau mit den übrigen Bauteilen nicht möglich, weil wesentliche Elemente wie der Dachstuhl nicht mehr zu gebrauchen sind. Fest steht, dass der Neubau nicht mehrgeschossiger werden darf. In einem Verwaltungsverfahren wird geprüft, ob ein wirtschaftlicher Vorteil für den Eigentümer „abgeschöpft“ werden kann. 

Die Stadt will „gegebenenfalls gerichtlich“ durchsetzen, wie Reiter mitteilt, dass das Haus originalgetreu gebaut wird. Im September hatten Handwerker das denkmalgeschützte Haus ohne Genehmigung abgerissen, was zu massivem Protest führte.

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