Fester Termin für Amateur-Pedalrenner

Pünktlich zum finalen Countdown der Tour de France auf dem Pariser Champs-Élisées startet am letzten Julisonntag auch im Münchner Osten ein Radsportevent der Extraklasse – wenn auch mit völlig anderem Anspruch.

Während in Frankreich der Tourtross aus Spitzenathleten während der letzten Jahre im Doping-Sumpf zu versacken drohte, bietet die Velonale Breitensport für ambitionierte Freizeitpedalisten und sportliche Familien. Die Veranstalter erwarten für das Großevent als Höhepunkt und Abschluss der Bike-Expo (23. bis 26. Juli, Messegelände Riem) auf dem 19 Kilometer langen Rundkurs mit Start- und Zielpunkt Messe rund 5000 Teilnehmer. Während die reguläre Anmeldefrist aufgrund der großen Nachfrage mittlerweile bereits beendet ist, können sich kurzentschlossene Freizeitsportler noch am Veranstaltungswochenende für eine der drei angebotenen Wettkampfkategorien nachmelden. Der Velonale-Schalter auf dem Areal der Bike-Expo ist am Samstag, 25. Juli, von 9 bis 19 Uhr am Wettkampf-Sonntag noch einmal von 8.30 bis eine Stunde vor dem jeweiligen Event geöffnet. Die Rennen Mit den Radrennen auf dem rund 19-Kilometer-Kurs im Münchner Osten entlang der Strecken-Hauptkoordinaten vom Freigelände des Messe-Eingangs Ost, entlang der Paul-Henri-Spaak-Straße (Mes­se), des Schatzbogens in Trudering und der Kreillerstraße auf Berg am Laimer- und Truderinger Terrain will der Velonale-Veranstalter, die bislang vor allem durch den München Marathon bekannte runabout sportmarketing GmbH, eine Veranstaltungslücke für Radlrenner an der Isar schließen. „Es gibt bisher kein vergleichbares Radevent für Breitensportler in München – gemeinsam mit der Messe München nutzen wir jetzt die Synergieeffekte, die sich aus der Kombination einer internationalen Radsportmesse wie der Bike EXPO und einem regionalen Radevent ergeben“, begründet runabout-Geschäftsführer Gernot Weigl sein Engagement auf dem Zweiradsektor. Zufrieden mit der Nachfrage Auch Markus Hefter in seiner Funktion als Projektleiter der Messe München ist mit den Vorbereitungen und vor allem der Nachfrage vonseiten der Radler sehr zufrieden. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Veranstalter einen erfahrenen Partner für die Umsetzung gefunden haben“. Freuen dürfen sich aber vor allem die eigentlichen Hauptdarsteller – denn am 26. Juli stehen die Radlrenner in gleich drei Rennklassen am Start. Im Bereich „Touring“ (Start 11 Uhr, Freifläche bei Osteingang) gehen dann vor allem Hobbyradfahrer und Familien in einer eigenen Wertungsklasse an den Start eines 40-Kilometer-Rennens. Wie in den weiteren Wettbewerbsklassen wurden die Regularien seitens des Veranstalters noch entschärft und sind entgegen früherer Vorgaben für alle Räder zugelassen. „Chrono“ Dabei bietet „Chrono“ besonders den ambitionierten Draht­esellenkern im Bereich Zeitfahren eine echte Leistungsprobe – auf dem insgesamt 40 Kilometer langen, eingangs beschriebenen und zweimal zu durchfahrenden Rundkurs können sich sowohl Einzelzeitfahrer (Start 12.30 Uhr) oder vierköpfige Teams (ab 14 Uhr) dem „Contre la montre“ (Bezeichnung für das Einzelzeitfahren bei der Tour de France/ die Redaktion) stellen. In der Kategorie „Renner“ dagegen sind spannende Radduelle im Pulk der Amateurfahrer zu erwarten – bei einer Streckenlänge von 60 Kilometern müssen diese Hobby-Armstrongs noch länger als die anderen in die Pedale treten (Start bereits um 8.30 Uhr morgens). Spannende Rennen sind also auch für die Zuschauer entlang des Rundkurses und im Start- und Zielbereich zu erwarten. Harald Hettich

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