Eine Tote, ein Schwerstverletzter

Fast an der selben Stelle auf der B 471 bei Keferloh kam es vergangenen Donnerstag und Freitag zu Unfällen mit einem schwerstverletzten Motorradfahrer und einer toten Autofahrerin. Beide Male im Einsatz vor Ort war die Grasbrunner Feuerwehr.

Ein 35-jähriger Autohändler aus Haar wollte am Donnerstag, 20. August, gegen 16.15 Uhr, mit seinem Motorrad auf der B 471 Richtung Haar einen vor ihm fahrenden BMW X3 in einer langgezogenen Rechtskurve mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit überholen und prallte frontal in einen entgegenkommenden Peugeot 407 eines 71-jährigen verheirateten Rentners aus Haar. Der Aufprall war so stark, dass das Motorrad in zwei Teile zerrissen wurde. Dem Motorradfahrer wurde beim Unfall der Unterschenkel abgetrennt, er wurde mit dem Rettungshubschrauber schwerstverletzt in eine Münchner Klinik geflogen. Der 71-Jährige und seine 66-jährige Ehefrau im Peugeot wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Sie wurden ambulant wegen erlittener Prellungen und Schürfwunden im Krankenhaus behandelt. Am Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von circa 10.000 Euro. Der Sachschaden am Peugeot beläuft sich auf schätzungsweise 15.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen. Beim Motorradfahrer wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Die B 471 war im Bereich der Unfallstelle für circa drei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen. Fiat gegen Lkw Nur 500 Meter weiter geriet einen Tag später, am 21. August, gegen 6 Uhr eine 24-jährige Frau aus Perlach mit ihrem Fiat Panda ebenfalls in Richtung Haar aus bislang ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen eine entgegenkommende Kehrmaschine. Die 24-Jährige wurde bei dem Unfall in ihrem völlig demolierten Pkw eingeklemmt und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Aufprall war so stark, dass bei der Kehrmaschine die Vorderachse brach, so dass der große Lkw nicht mehr lenkbar war und nach rechts in ein Maisfeld fuhr. Auch hier wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter an die Unfallstelle gebeten. Die B 471 war bis etwa 10 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde über Grasbrunn umgeleitet. Als Vorteil erwies es sich dabei, dass die B 304 bis zum Morgen aufgrund der Teerarbeiten bei Baldham Richtung Osten noch gesperrt war. So konnte die Polizei per Hand den Verkehr an dieser Kreuzung regeln und so die Fahrzeuge einigermaßen reibungslos im Linksverkehr zurück nach Haar oder zur Autobahnauffahrt führen. Trotzdem kam es zu einem kilometerlangen Stau zwischen dem Sportpark und der B 304.

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