Ehrungen der Floriansjünger in Vaterstetten

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itionell werden im Rahmen des Neujahrsempfangs in Vaterstetten auch langjährige Mitglieder der sechs freiwilligen Feuerwehren im Gemeindegebiet geehrt. Ehrenamtlich gewährleisten 328 aktive Feuerwehrmänner und -frauen in den örtlichen Feuerwehren die Sicherheit der Bürger. Sie sind zu jeder Tages- und Nachtzeit, an Wochenenden und Feiertagen und bei jeder Witterung bereit, alles stehen und liegen zu lassen, wenn der Alarm losgeht und leisten bei ihren Einsätzen zum Teil Schwerstarbeit – und das auch gemeindeübergreifend. „Brandaktuell“ rückte die Freiwillige Feuerwehr Parsdorf Anfang Januar zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Anzing/Lindach gemeinsam mit Wehren aus den Nachbargemeinden aus. In den ersten zehn Tagen des neuen Jahres verbucht die Einsatzstatistik der Parsdorfer bereits insgesamt 90 Einsatzstunden bei drei Notrufen. Im vergangenen Jahr rückten die Feuerwehren zu 184 Einsätzen aus. In über 14.000 Einsatzstunden leisteten sie dabei u.a. Hilfestellung bei Verkehrsunfällen, löschten Brände und beseitigten Sturm- und Wasserschäden. Traurige Höhepunkte, die nicht nur Engagement und handwerkliches Können, sondern auch starke Nerven abverlangten, waren ein Selbstmord auf der A 94 und drei Todesopfer bei einem Autounfall auf der B 304. Daneben engagieren sich die Feuerwehren auch im gesellschaftlichen Leben der Gemeinde. Das Aufstellen der Maibäume, die Organisation verschiedener Sonnwendfeiern oder Dorffeste wäre ohne sie undenkbar. Auch die Verkehrsabsicherung bei den Martins­umzügen der Kindergärten und Sicherheitswachen bei Großveranstaltungen übernehmen die Mitglieder der Feuerwehren. 18 Kameraden der Feuerwehren sind seit 25 bzw. 40 Jahren aktiv im Dienst. Stellvertretend für alle Floriansjünger, die viele Stunden für Einsätze und Übungen aufwenden, um im Notfall Leben zu retten, erhielten sie für 25 Jahre einen Ehrenkrug. Das 40-jährige Engagement wurde mit der silbernen Ehrennadel gewürdigt.

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