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Haarer Relaunch zum Online-Bürgerbüro

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Bürgermeister Andreas Bukowski präsentiert die neue Haarer Gemeindeseite.
Bürgermeister Andreas Bukowski präsentiert die neue Haarer Gemeindeseite. © oh

Service, Information, Vernetzung und Unterhaltung auf einen Klick – das gibt es jetzt im neuen Gewand unter www.gemeinde-haar.de. 

Ins Rathaus gehen, ohne die Wohnung zu verlassen – geht das denn? Nun ja, so einige Wege kann man sich als Haarer Bürger künftig sparen. Den Hund online anmelden, die richtige Kita für den Nachwuchs oder die Öffnungszeiten vom Wertstoffhof finden, die aktuellen Meldungen lesen oder in der Vergangenheit stöbern, auf der Landkarte sehen, wo gerade Baustellen sind oder welche Spielplätze es gibt, und immer schnell die richtige Kontaktperson im Rathaus herausfinden: Die neue Homepage der Gemeinde Haar erfüllt sicher nicht jeden Wunsch – aber die Mitarbeiter haben sich alle Mühe gegeben, ziemlich nah ranzukommen. Über Monate hat das Rathausteam federführend unter der Öffentlichkeitsarbeit an dem Mammut-Werk gearbeitet – das Ergebnis ist unter www.gemeinde-haar.de sichtbar.

Einig war man sich bei der Öffentlichkeitsarbeit längst: Die alte Homepage war definitiv aus der Zeit gefallen. Doch da man in Haar mit einem neuen Online-Auftritt nicht nur optisch moderner werden, sondern vor allem mehr digitale Dienstleistungen anbieten wollte, brauchte es eine längere Vorbereitungszeit, eine gehörige Portion Hirnschmalz, ein sorgfältiges Auswahlverfahren, um einen Anbieter zu finden, der weiß, was Kommunen und die Bürger brauchen, und nicht zuletzt Teamgeist im Rathaus und den Außenstellen. Letzteres war beeindruckend und die Öffentlichkeitsarbeit möchte sich für diesen wirklich großen Einsatz quer über die Ämter und Abteilungen bedanken. „Indem wir die Homepage künftig auf eine breitere Basis stellen, haben auch Sie etwas davon: Wenn alle Abteilungen die Inhalte ihrer Dienstleistungen selbst aktualisieren, dann haben Sie immer den aktuellen Stand der Dinge am PC, Tablet oder Smartphone“, freut sich Bürgermeister Andreas Bukowski.

Doch wie kam die Struktur und die einzelnen Elemente auf der neuen Homepage zustande? „Wir wollten ein gutes Stück mehr für die Haarer tun, als wir müssten – das ist seit jeher unsere Prämisse. Und: Wir haben versucht, das Ohr dabei ganz nah an der Bürgerschaft zu haben“, erklärt Ute Dechent, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Da die Macher der Seite genau wissen wollten, was die Haarer und auch die Menschen von außerhalb auf der Internetseite suchen und brauchen, wurden die Klicks der alten Seite ausgewertet, in den Ämtern recherchiert, was telefonisch nachgefragt wird, und auch ein Blick in die Sozialen Medien geworfen, welche Themen dort diskutiert und gefragt werden.

So findet sich neben dem Herzstück der neuen Haarer Seite – den Dienstleistungen im Online-Bürgerbüro – auch viel schnelle Information: Auf zahlreichen Seiten sind die häufigsten Fragen bereits in einer sogenannten „FAQ-Liste“ beantwortet, benötigte Satzungen und Dokumente zugeordnet und mit einem Klick runterzuladen. Es gibt einen „Kita-Finder“, bei dem man durch das Setzen von Filtern unter den vielen Kinderbetreuungen die findet, die den Ansprüchen am nächsten kommt. Mit dem Bäder-Webshop kann man die Freibadkarte nun schon vorab kaufen. Auf der Jobbörse gibt es alle Stellenangebote auf einen Blick, der Veranstaltungskalender informiert über vieles, was in Haar los ist. Ein großes Vereinsregister ist ebenso vorhanden wie die Rubrik „Ich engagiere mich“ – hier kann jeder, der sich ehrenamtlich in das große Miteinander einbringen will, das richtige Beschäftigungsfeld für sich finden.

Integriert ist eine ganz besondere „Haar-Edition“ der Online-Karten: Von der Kita bis zum Seniorenheim, vom Spielplatz, Rodelberg bis zur Kirche und dem Friedhof, vom Kunstobjekt bis zur aktuellen Baustelle oder den Naturlehrpfaden – hier ist alles eingezeichnet. Man muss nur die richtigen Filter setzen und bekommt alles – meist auch mit Bild und Zusatzinformationen – angezeigt. Auch die beliebte Social-Media-Rubrik, der „historische Freitag“, in dem die Gemeinde Anekdoten aus der Haarer Alltagshistorie berichtet, wird für alle außerhalb von Facebook und Instagram zugänglich.

Die Seite soll Service bieten, informieren, erklären, unterhalten und vernetzen. Und das weitgehend barrierefrei und dabei soweit als möglich geschlechterneutral in der Sprache. „Wir hoffen, mit der neuen Homepage, viele Nuancen abgebildet und Bedürfnisse im Ort erfasst zu haben. Und wer nun fragt: Wies sieht‘s aus mit einer Gemeinde-App? Auch die steht auf der To-do-Liste ganz oben“, verspricht der Haarer Bürgermeister.

Eines ist dem Haarer Rathaus-Team jedoch noch wichtig zu betonen: Natürlich ist man gerne weiter persönlich im Rathaus für die Menschen da. Und wer online einen Termin bucht, muss meist auch nicht warten.

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