Die Buga-Lounge als Tagescafé

Derzeit hat das Kommunalreferat die Buga-Lounge an einen Event-Gastronomen verpachtet. Aber auch ein Tagescafé ist dort grundsätzlich möglich. Foto: HALLO-Archiv/G.M.

Ein Tagescafé im Kopfbau der ehemaligen Flughafentribünen, auch Buga-Lounge genannt, ist grundsätzlich möglich. Dies teilte Kommunalreferentin Gabriele Fridrich jetzt den SPD-Stadträten Ingo Mittermaier, Regina Salzmann und Claudia Tausend mit. Diese hatten das Tagescafé beantragt.

Eine Gastronomie mit Biergarten und Freischankfläche, bürgerschaftliche und kulturelle Nutzung – dies alles könnte im Kopfbau der ehemaligen Flughafentribünen unterkommen. Derzeit hat das Kommunalreferat das denkmalgeschützte Gemäuer an einen Event-Gastronomen verpachtet, dessen Vertrag im Januar 2013 ausläuft. Maximal 150 Quadratmeter Geschossfläche dürfte ein Café haben, dazu 500 Quadratmeter Biergarten oder Freischankfläche. Parkplatzprobleme Eine Gastronomie braucht Parkplätze. 30 Stellplätze könnten laut Kommunalreferat auf einem Grundstück in rund 500 Meter Entfernung untergebracht werden, die Erwerbsverhandlungen für die Fläche gestalten sich jedoch seit Jahren sehr schwierig. Die ungelöste Parkplatzfrage, die unzureichende Erschließung durch die Grünanlage im Westen und die Lage am Rande der Messestadt waren Gründe, die potenzielle Interessenten in der Vergangenheit abschreckten. Sanierungsbedarf „Grundsätzlich ist das Kommunalreferat für alle baurechtlich zulässigen Nutzungen des Kopfbaus offen, sofern Finanzierbarkeit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet sind“, schreibt die Behörde. Grob überschlägig müssten 2 Millionen Euro investiert werden, um das Gebäude für eine Ganzjahres-Nutzung fit zu machen. Wer zahlt? Sollte die Stadt den Kopfbau für bürgerschaftliche oder kulturelle Aktivitäten selbst anmieten, so müsste das jeweilige Nutzerreferat den Ausbau zahlen. Bei externer Nutzung strebt das Kommunalreferat an, einen Großteil der Kosten – bei entsprechenden Rahmenbedingungen – auf den künftigen Mieter zu übertragen. Interessent Der derzeitige Nutzer habe in der Vergangenheit bereits seine Bereitschaft signalisiert, sich nach Auslaufen des Mietvertrages für den Betrieb einer Gastronomie – auch in Verbindung mit kulturellen oder bürgerschaftlichen Veranstaltungen – zu engagieren. Auch einen Teil der notwendigen Investitionen wolle der Interessent übernehmen. „Diese Lösung würde wohl Ihren Vorstellungen, wie auch den anderer Interessengruppen am nächsten kommen und wird vom Kommunalreferat weiter verfolgt“, schreibt Gabriele Fridrich den Stadträten. Wann allerdings die Sache in trockenen Tüchern sein wird, konnte die Kommunalreferentin nicht sagen. Gabriele Mühlthaler

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