Bogenhausen

Nach drei Jahren Dauerbaustelle: Blick in das sanierte Cosimabad

Das Herzstück des Bades: das Schwimmbecken, in dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich durch eine Hubwand getrennt werden können. So ist das Becken für verschiedene Kurse gerüstet.
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Das Herzstück des Bades: das Schwimmbecken, in dem Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich durch eine Hubwand getrennt werden können. So ist das Becken für verschiedene Kurse gerüstet.
Auf 120 Quadratmetern – dem größtem Kinderplantschbereich der Münchner Hallenbäder – können sich künftig die Kleinen mit Schifferlkanal, Wasserigel und vielem mehr austoben.
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Auf 120 Quadratmetern – dem größtem Kinderplantschbereich der Münchner Hallenbäder – können sich künftig die Kleinen mit Schifferlkanal, Wasserigel und vielem mehr austoben.
Im Außenbereich gibt es ein weiteres Plantschbecken sowie einen Spielplatz. Auch Sonnenanbeter werden mit einer windgeschützten Terrasse aus Naturstein am Rand des Außenbeckens auf ihre Kosten kommen.
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Im Außenbereich gibt es ein weiteres Plantschbecken sowie einen Spielplatz. Auch Sonnenanbeter werden mit einer windgeschützten Terrasse aus Naturstein am Rand des Außenbeckens auf ihre Kosten kommen.

Bogenhausen: Gute Nachrichten für Bogenhausen: Das Viertel bekommt sein Wellenbad wieder!

Drei Jahre lang war das Cosimabad wegen Umbaus geschlossen, die in die Jahre gekommene und beschädigte Bausubstanz musste aufwändig saniert werden. Pünktlich zu den Sommerferien soll das Bad nun wieder eröffnen – Hallo hat schon vorab einen Blick hineingeworfen.

Ziel der Sanierung: ein schöneres Badeerlebnis mit einem verbesserten Wohlfühlklima in der Halle. Auf den ersten Blick fällt sofort die moderne, im schlichten Dunkelgrau gehaltene Fassade auf. „Man hat beim Betreten sofort einen guten ersten Eindruck“, beschreibt die Bäder-Chefin der Münchner Stadtwerke, Christine Kugler, den neu gestalteten Eingangsbereich. Dort begrüßen den Besucher neben modernen Holzelementen auch HPL-Platten in einem warmen Gelb-Gold. Wie bisher wird es in diesem Bereich zwei Massageräume für externe Betreiber geben, die man losgelöst vom Saunabetrieb in Anspruch nehmen kann. Die Auswahlverfahren für den Massagebetrieb sowie den Pächter des Restaurants im Bad befinden sich in der Endphase. Durch einen gesonderten Zugang werden im Restaurantbereich externe Besucher von Nutzern des Schwimmbads getrennt.

Hauptattraktion des Bades bleibt das Wellenbecken, das mit neuester Technik ausgerüstet aufregende Brandungen verspricht. Außerhalb der Wellenzeiten kann mithilfe einer Hubwand das Becken zweigeteilt werden, um parallel Schwimmen für Schulen und Vereine und Aqua-Angebote anbieten zu können.

Eine der größten Veränderungen wird besonders Eltern mit kleinen Kindern freuen. „Zuvor wurde der Kinderbereich stiefmütterlich behandelt und war wenig attraktiv“, resümiert Kugler. Nun können sich die Kleinen über interaktive Spiele in einem neu gestalteten Becken freuen. Mütter und Väter dürften auch froh darüber sein, dass die vormals zugige Ecke des Bades beim Ausschwimmbecken in den Außenbereich behoben und neu gestaltet wurde.

Die früher fast erdrückend wirkende Holzdecke wurde durch eine Akustikdecke ersetzt, die Schall schluckt. Neu installierte Oberlichter lassen viel Tageslicht in die Halle scheinen. Die großzügige Glasfassade „holt das Grün der umliegenden Natur in die Halle herein“, erklärt Kugler. Für Schutz vor blendendem Licht bei tiefstehender Sonne ist ebenfalls gesorgt. Sauna-Fans dürfen sich auf Anlagen auf neuestem technischen Stand und die neugeschaffene finnische Seesauna freuen. Die Solarien wurden hingegen abgeschafft, da der Betrieb in so kleinem Maße unwirtschaftlich bei großem technischen Aufwand war.

Bis zur geplanten Eröffnung Ende Juli ist zwar noch einiges zu tun – doch das Warten scheint endlich ein Ende zu haben. Dass aus den ursprünglich geplanten Eröffnungsdatum im Herbst 2016 nichts wurde, liegt an unvorhergesehenen Mängeln, die die Stadtwerke erst während der Sanierung entdeckten. Reinhold Zorn, Bäder-Technikleiter, fasst es so zusammen: „Jeden Tag eine neue Überraschung.“

Nicht vorhersehbar war beispielsweise, dass das Saunadach erneuert werden musste und dass das Hauptbecken in überraschend schlechtem Zustand war. Die Verzögerung führte bei umliegenden Schulen zu Totalausfällen des Schwimmunterrichts aufgrund mangelnder Alternativen zum Cosimabad.
Sabina Kläsener

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