MVG baut Angebot weiter aus

Das neue Tramnetz in München. Grafik: SWM

Beim diesjährigen Fahrplanwechsel bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) werden bei U-Bahn, Bus und Tram erste Meilensteine der „MVG-Angebotsoffensive 2010-2020“ umgesetzt. Damit wächst das Leistungsangebot 2012 nochmals um gut zwei Prozent.

MVG-Chef Herbert König betonte, die MVG bleibe trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen weiter auf Wachstumskurs. Ärgerlich sei allerdings, dass einige Maßnahmen wie die Taktverdichtungen bei der Tram wegen der verzögerten Variobahn-Zulassung erst verspätet voraussichtlich Anfang 2012 realisieren würden. „Zurzeit haben wir dafür noch nicht genug Züge“, so König. Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 11. Dezember, baut die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihr U-Bahn-Angebot weiter aus. Die neue U 7 Zum Fahrplanwechsel bekommt die U-Bahn Zuwachs: Dann startet im morgendlichen Berufsverkehr die neue Verstärkerlinie U 7. Sie verkehrt an Schultagen von ca. 7 bis 9 Uhr zwischen Westfriedhof und Neuperlach Zentrum. U 4 An allen Tagen werden bei der U 4 die Abfahrtszeiten morgens geringfügig verschoben, um eine optimale Verknüpfung mit der neuen Tram St. Emmeram (Linie 16) am Arabellapark zu ermöglichen. Tram 2012 Ab Sonntag, 11. Dezember, gibt es ebenfalls neue Verbindungen bei der Straßenbahn: Zum Fahrplanwechsel gestaltet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) das Münchner Tramnetz teilweise um. Vier Linien werden im Zentrum und im Münchner Osten neu geführt, teilweise verändern sich dadurch auch die Abfahrtszeiten. Die Umstellung ist erforderlich, um dem deutlich gestiegenen Fahrgastaufkommen in einzelnen Streckenabschnitten noch besser gerecht zu werden und die Neubaustrecke zwischen Effnerplatz und St. Emmeram in das Tramnetz einzubinden. Linie 16 Die jetzige Verstärkerlinie durch die Arnulfstraße wird zu einer vollwertigen Linie aufgewertet und über das Sendlinger Tor hinaus verlängert. Vom Sendlinger Tor fahren die Züge statt der bisherigen Linie 18 über Isartor und Max-Weber-Platz zum Effnerplatz – und weiter auf der Neubaustrecke nach St. Emmeram. Als Stammlinie nach St. Emmeram bleibt der neue 16er außerdem länger als bisher und auch an Sonn- und Feiertagen in Betrieb. Dadurch wird der Takt auf den Linien 16 und 17 zwischen Romanplatz und Sendlinger Tor im Spätverkehr und am Wochenende weiter verdichtet. Linie 18 Die Linie 18 übernimmt im Münchner Osten die bisherige Strecke der Linie 17 zwischen Isartor, Maxmonument (Lehel) und Effnerplatz. Montags bis freitags fährt sie an Schultagen im morgendlichen Berufsverkehr nach St. Emmeram weiter, um auch auf diesem Streckenabschnitt einen 5-Minuten-Takt herzustellen (von ca. 7 bis 8.30 Uhr). Linie 17 Der bisher von der Linie 27 bediente Streckenabschnitt Sendlinger Tor – Müllerstraße – Schwanseestraße wird künftig von der Linie 17 übernommen.

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