Anwohner feiern Vierteljahrhundert

Seit 25 Jahre stehen die Doppelhäuser am Bistritzer Weg und an der nord-westlichen Seite der Leschkircher Straße. Vergangenen Samstag trafen sich die Anwohner zu einem rundum gelungenen Jubiläumsfest.

Vor 25 Jahren, da waren sie noch neu in Trudering, die Menschen, die in die frisch erbauten Doppelhäuser am Bis­tritzer Weg und an der Leschkircher Straße einzogen. Vor den Terrassen fehlte das Grün, Kiesflächen, Humusberge und Baugruben prägten das Gelände. Dazwischen standen die hübschen weißen Neubauten mit Erkern und viel Holz. Gegenüber der Straße am Moosfeld, auf der großen Wiese bis hin zur Autobahn, weideten damals noch die Schafe. Für die vielen Kinder, die mit in die neue Siedlung gekommen waren, ein Paradies! Ein Abenteuerspielplatz so weit das Auge reichte, vom Autoverkehr kaum tangiert. Das war vor 25 Jahren. Inzwischen sind die ehemaligen Neubürger eingefleischte Truderinger geworden, von den Alteingesessenen willkommen geheißen und akzeptiert. Statt Kiesbrache grüßt ein grünes Idyll mit unterschiedlichsten Gehölzen, Teichen und Anpflanzungen. Vögel, Libellen, Eichhörnchen, Molche und andere Tiere haben sich in den Gärten eingenistet, die Bäume überragen längst die Dachfirste. Die Schafweide zwischen Siedlung und Autobahn ist Bürogebäuden gewichen, die Straße am Moosfeld wurde begradigt und ausgebaut. Einen Abenteuerspielplatz gibt es nicht mehr, auch nicht mehr so viele Kinder. Die sind inzwischen erwachsen und planen den eigenen Nachwuchs. 25 Jahre – ein Grund zum Feiern Ein Vierteljahrhundert ist ein Grund zum Feiern! Für Ulrich Dräger und Josef Schalch, seit 25 Jahren Nachbarn am Bistritzer Weg, war klar: Wir organisieren ein Fest! Das haben Schalch und Dräger schon öfter gemacht, in der Anfangszeit sogar jährlich. Insofern haben die beiden Routine, was das Vorbereiten betrifft. Beim Eigenheimerverein Trudering wurde ein Zelt ausgeborgt, das die Dräger-Schalchsche Doppeleinfahrt fast komplett beanspruchte. Den großen Grill stellte Pfarrer Herbert Kellermann zur Verfügung, die Zapfanlage fürs bayerische „Manna“ Nachbar Herbert Lori. Salate, Brot, Nachspeisen und andere kulinarische Schmankerl brachten die gut 40 Gäste aus der Nachbarschaft mit, auch das Fleisch für den Grill. Am Vorabend des Fests wurde aufgebaut, als das Zelt kaum stand, öffnete der Himmel seine Schleusen. Das störte die Festemacher wenig, denn nun wurde im Inneren gewerkelt. So konnten sich die Gäste am Samstagabend in einem gemütlich gestalteten Zelt niederlassen, Speis und Trank genießen, Erinnerungen austauschen und neue Bekanntschaften schließen. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz, Nachbar Karl Loidl gab ein paar Sketche zum Besten. Hausherr Ulrich Dräger nutzte die Gelegenheit, für 25 Jahr gute Nachbarschaft zu danken und sprach damit vielen Anwesenden aus der Seele. Erst zu später Stunde leerte sich langsam das Zelt, einige Gäste hielten bis in die frühen Morgenstunden durch. Einhellig aber war der Wunsch, ein solches Fest möge es öfter geben. Gabriele Mühlthaler

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