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Absage für „Radwege im Wald“ in Grasbrunn

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Ein Mann und eine Frau fahren mit dem Fahrrad durch einen Wald.
Die Gemeinde Grasbrunn konnte sich vorerst mit ihren zwei Projektvorschlägen nicht durchsetzen. © Paul Zinken/dpa

Wie das Landratsamt München mitgeteilt hat, wurde keines der beiden Radweg-­Projekte in Grasbrunn für eine Förderung ausgewählt.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr rief die Landkreiskommunen im Zuge der Rad­offensive Klimaland Bayern zu Bewerbungen für das Förderprogramm „Radwege im Wald“ auf, welches der Aufwertung von bestehenden Forst- und Waldwegen zu (asphaltierten) Radwegen dienen soll. Förderfähige Radwegeplanungen, die sich im mit allen Landkreiskommunen abgestimmten sogenannten Wunschliniennetz des Landkreis München befinden, können so mit bis zu 90 Prozent gefördert werden.

Die Verwaltung prüfte daraufhin mögliche Radwege im Wald, die sich für eine Aufnahme in des Förderprogramm eignen und Bestandteil des Wunschliniennetzes sind. Folgende wesentliche Routen kommen in Frage: Möschenfeld – Neukeferloh (Haflstraßl) sowie Harthausen – Grasbrunn (im Wald).

Mit beiden Trassenvorschlägen bewarb sich die Gemeinde Grasbrunn nach einer mehrheitlichen Entscheidung im Gemeinderat beim Bayerischen Staatsministerium, um die Förderung zu beantragen. Im Juni wurde die Gemeinde Grasbrunn vom Landratsamt München darüber informiert, dass leider keines der beiden eingereichten Projekte für eine Förderung ausgewählt wurde.

Der Radweg zwischen Harthausen und Grasbrunn durch den Wald wird jedoch durchaus als Bereicherung für die Radoffensive gesehen und das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr sieht hier eine Chance, dass die Gemeinde Grasbrunn in den Jahren 2022 bis 2023 entweder nachrückt oder in zukünftigen Förderfenstern ausgewählt wird.

Dies ist abhängig von der weiteren Finanz­ausstattung der Radoffensive, die dem Haushaltsgesetzgeber vorbehalten ist. Die Gemeinde Grasbrunn wird über das Ministerium beziehungsweise Landratsamt im Falle des Nachrückens entsprechend informiert.

„Für eine attraktive und naturnahe Führung von Radrouten bietet sich der Ausbau vorhandener Waldwege an. Wir wollen, dass für unsere vorgeschlagenen Waldwege möglichst rasch ein Anschluss an vorhandene Radwege gewährleistet ist. Deshalb bleiben wir hartnäckig: Falls kein Nachrücken ins Förderprogramm möglich ist, werden wir uns mit unseren Projekten in zukünftigen Förderfenstern erneut bewerben“, erläutert Bürgermeister Klaus Korneder.

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