Das Aschheimer Füllhorn

Zuschüsse aus kommunaler Hand werden gewährt

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Just zur Zeit, als die Ratsmitglieder im Ratshaus die Zuschüsse debattierten, probte die Feuerwehr am Nebengebäude, das ebenfalls dem neuen Rathaus weichen muss.

Rund 1,7 Millionen Euro sind fürs Haushaltsjahr 2020 an freiwilligen Leistungen durch die Gemeinde Aschheim an Institutionen und Vereine eingeplant.

Bekanntlich kosten nicht nur große Ereignisse Geld, sondern auch zusätzliches Material für den laufenden Betrieb. Wenn beispielsweise Veranstaltungen in der Jugendarbeit erforderlich sind und diese als förderfähig gelten, freuen sich die Verantwortlichen über jeden Euro. Allerdings behält sich die Gemeinde Aschheim vor, bei allen Vereinen und Organisation, die erheblich Zuschüsse erhalten, deren sachgerechte Verwendung prüfen zu lassen. An die Elternbeiräte von Kitas und Schulen werden insgesamt rund 2.300 Euro gleichermaßen verteilt, was noch als bescheiden bezeichnet werden kann. Mit insgesamt 56.000 Euro wird die Förderung der Jugendarbeit in Sportvereinen und mit 36.000 Euro in sonstigen Vereinen gesponsert.

In der Regel werden die örtlichen Vereine mit 150 Euro bis 500 Euro bedacht. Einige Ausnahmen erhalten erheblich mehr. Hierzu gehören die gerne als Aushängeschilder der Gemeinde bezeichneten Vereine wie die Blasmusik Aschheim mit 12.000 Euro. Auch der Männergesangverein kann mit 7.000 Euro rechnen.

An die Caritas-Sozialstation Haar zahlt Aschheim 2.500 Euro. Den beiden Feuerwehren in Aschheim und Dornach steht ein geplantes Budget von 29.000 Euro zur Verfügung, nicht zuletzt für die Förderung der Gemeinschaftspflege und als Anerkennung des Ehrenamtes rund um die Uhr. Insgesamt 48.000 Euro lässt sich Aschheim seine Städtepartnerschaften mit Mougins, Leros, Jedovnice und Ligau-Radeberg kosten. Auch die Senioren-Fahrt wäre zusätzlich noch zu berücksichtigen.

Der Betriebskostenzuschuss für einen Privatkindergarten beläuft sich auf 60.000 Euro. Der Helferkreis Asyl könnte 1.000 Euro abrufen. Für den KJR, die offene Jugendarbeit und das Ferienprogramm stehen 200.000 Euro im Haushalt bereit. Damit kein Kind bei Klassen- oder Gruppenfahrten zuhause bleiben muss, stellt Aschheim knapp 50.000 Euro bereit. Die Kirchheim-Heimstettener Tafel, die auch Ascheimer Bürger betreut, erhält 1.500 Euro.

Für den Eisstock-Club Aschheim belaufen sich die Zuschussgelder auf 7.800 Euro, doch hier von muss der Club die Grünanlagen entsprechend pflegen und Investitionen finanzieren. Der mitgliederstarke FCA kann mit einem Zuschuss-Budget über rund 215.000 Euro rechnen, wobei hier die Pflege der Sportanlage erledigt werden muss inklusiv der Bodenproben, ebenso Jugendturniere – unter anderem mit den Partnerstädten – nicht nur vor Ort – ausgerichtet werden sollen. Der Sportverein Dornach darf auf ein Budget über 148.000 Euro zurückgreifen; der Tennisclub über 62.000 Euro. Im kommenden Jahr will man das Sonderförderprogram „Beschaffung und Umrüstung von Vereinsbussen auf umweltfreundliche Antriebstechnik“ nutzen und selbst 25.000 Euro investieren. Die Wirtschaftsförderung wird in Aschheim großgeschrieben. Dafür werden im Jahr 2020 Euro 150.000 bereitgestellt. In Absprache mit dem Verein Expogate-Dornach wird das Budget zur Verbesserung der Infrastruktur in Dornach investiert.

Last but not least kann der Lions Club „bei Bedarf“ 1.000 Euro abrufen, was wiederum SPD-Gemeinderätin Ingrid Lenz Aktas sehr irritierte. 

ar

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