Kirchheims Ortsmitte wird aufgehübscht

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Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

Eine Ministerin und ein „Big Player“

Wirtschaftsempfang der Gemeinde Kirchheim

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Staatsministerin Kerstin Schreyer will mehr „flexible Arbeitszeiten“.

Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer war Ehrengast beim diesjährigen Kirchheimer Wirtschaftsempfang.

Als Schauplatz für den diesjährigen Wirtschafts-Empfang der Gemeinde Kirchheim hatte man sich einen „Big Player“ unter den örtlichen Firmen ausgesucht: Genua, ein Unternehmen der Bundesdruckerei und zudem ein Hochkaräter in der IT-Sicherheit. Deshalb kam Bürgermeister Maximilian Böltl nicht umhin, den Gastgeber zu loben. „Es gab drei Gründe für Genua“, so Böltl, „zum einen ist die Firma so erfolgreich wie Kirchheim, zum anderen wächst sie wie Kirchheim und schlussendlich fördert sie die Mitarbeiter wie Kirchheim seine Bürger.“ Weiter nannte der Bürgermeister die firmeneigene Kindertagesstätte und deren großzügigen Spielplatz als gelungene Förderung für die Genua-Angestellten.

Firmenchef Marc Tesch lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und ist stolz, dass alleine 200 von insgesamt 270 Mitarbeitern in Kirchheim tätig sind. „Für die ist neben bezahlbaren Wohnraum auch eine gute Erreichbarkeit und Mobilität wichtig“, so Tesch, der ebenso wie Böltl „die Unterstützung des Freistaates“ für Unternehmen und Gemeinden forderte. Die war in Person von Kerstin Schreyer „als verlässlicher Draht in die Regierung“, so Böltl, als Ehrengast gekommen. Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales möchte vor allem Unternehmen zusammenbringen und damit Synergien schaffen – „notfalls auch ohne Hilfe der Politik“. Für sie müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Arbeitgeber und -nehmer zufriedenstellen. „Dazu gehören flexible Arbeitszeiten“, so Schreyer, „die vor allem die Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Familie erleichtert.“ Die aktuelle niedrige Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent in Bayern ist für die Ministerin kein Grund, die Hände zufrieden in den Schoß zu legen. „Wir haben genügend Menschen im Inland, die wir stützen und für die wir Brücken bauen müssen und dazu alle Kräfte bündeln“, forderte Schreyer und möchte unbedingt Menschen mit Behinderung in den Arbeitsprozess einbinden. „Jeder hat seine Stärken und kann damit die Schwächen des anderen ausgleichen“ war ihre Botschaft an die anwesenden Unternehmer und lobte zum Schluss Maximilian Böltl als „phänomenalen Bürgermeister, der gestaltet“.

Gerhard Fuhrmann

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